wagner e dança
Stenger, Alfred. Wagner und Tanz: Spuren des Tänzerischen in Richard Wagners Musikdramen (German Edition) (p. 12). In Opern unterschiedlichster Epochen entsteht das Tänzerische jeweils aus einem dramaturgischen Kontext heraus. Nicht selten formiert es sich innerhalb eines abgerundeten Abschnitts. In den meisten seiner Bühnenwerke kreiert Mozart divergierende Tanzszenen. Schon in Mitridate, Re di Ponto gestaltet er ein orchestrales Maestoso, das er mit Marcia überschreibt (Nr. 7). Hierzu finden sich in La clemenza di Tito selbstbewusste Varianten (Nr. 4). Zu Beginn von Ascanio in Alba wird eine enge Verbindung von Gesang und Tanz vorgestellt: Coro di Geni e Grazie. Cantano e ballano (Nr. 2). Außergewöhnlich ist die vielfältig angelegte Ballettmusik aus Idomeneo (Nr. 32: Ballet), die der Komponist als Chaconne definiert und im Anhang durch einen Passepied bereichert. Das Finale der Entführung, das Vaudeville, erweist sich al...