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Coleção Wagner do Museu Fritz Reuter e Richard Wagner em Eisenach

Wissenschaftlich kommentierte Quellenanalyse und Diskussion ausgewählter Aspekte der Richard-Wagner-Sammlung Nikolaus J. Oesterleins in Eisenach https://www.hfm-weimar.de/institut-fuer-musikwissenschaft-weimar-jena/forschung/abgeschlossene-projekte/die-wagner-sammlung-in-eisenach V.  https://www.kulturstiftung.de/der-gesammelte-wagner/  Projektbeschreibung Mit weit mehr als 20.000 Objekten, darunter ca. 1.200 Handschriften (Originalbriefe Wagners und Handschriften aus Wagners direktem persönlichen Umfeld), ca. 4.500 Bildmaterialien (Theaterzettel und -plakate, hochwertige Fotos, Graphiken, Bühnenbilder und Figurinen) sowie über 15.000 Zeitdokumenten, gilt die Wagner-Sammlung im Fritz-Reuter- und Richard-Wagner-Museum zu Eisenach als die nach Bayreuth zweitgrößte und -bedeutendste Wagner-Sammlung der Welt. Das Herzstück des Archivs bildet zudem die über 5.500 Bücher umfassende Wagner-Bibliothek, die neben sämtlichen Werken des Komponisten den fast lückenlosen Bestand der Wagner...

Liszt e wagner 1856

 Liszts Besuch bei Wagner 1856: Eine produktive Begegnung Rainer Kleinertz p.106 Tatsächlich wird man diesen Besuch als eine der wichtigsten und folgenreichsten Begegnungen zweier Künstler des 19.  Jahrhunderts werten müssen. Im Verlauf dieser Wochen machte Liszt Wagner mit seinen Symphonischen Dichtungen und seinen beiden Symphonien bekannt, während es umgekehrt zu einer improvisierten Aufführung des ersten Akts der Walküre kam mit Wagner als Siegmund und Hunding und Liszt am Klavier.12 Kurz darauf beschloss Wagner, die Arbeit an seinem Ring des Nibelungen zu unterbrechen und sich der Ausarbeitung des Textes und der Musik zu Tristan und Isolde zu widmen. Neben Wagners finanziellen Problemen und der Absage des Verlags Breitkopf & Härtel, den Ring des Nibelungen zu verlegen,13 wurde dies vor allem mit dem Einf luss Arthur Schopenhauers in Verbindung gebracht.14 Dessen Hauptwerk Die Welt als Wille und Vorstellung (erschienen zuerst im Jahre 1819 in Leipzig) hatte Wagner 1854...

Prefácio segunda edição de Ópera e Drama . 1869.

Wagner, Richard: Oper und Drama, Leipzig: Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, 21869, hier: Vorwort zur zweiten Auflage S. VII–XI. |[Oper und Drama. Vorwort zur zweiten Auflage] Herrn Constantin Frantz freundschaftlichst gewidmet.||Vorwort zur zweiten Auflage. ━━━━━━━━An Constantin Frantz. Um dieselbe Zeit des vergangenen Jahres, als ein Brief von Ihnen in so erfreulicher Weise Ihren von der Lectüre dieses meines Buches empfangenen Eindruck mir mittheilte, erfuhr ich, daß die erste Auflage desselben bereits seit einiger Zeit vergriffen sei. Da mir noch nicht lange vorher ein ziemlich starker Vorrath von Exemplaren davon gemeldet worden war, frug ich mich verwundert nach den Gründen des in den letzten Jahren offenbar eingetretenen größeren Interesses an einer schriftstellerischen Arbeit, welche ihrer Natur nach eigentlich für gar kein Publicum bestimmt sein konnte. Meine bis dahin gemachten Erfahrungen hierüber hatten mir gezeigt daß von Musikrecensenten in den Zeitungen der erste, ein...

Wilhelm Baumgartners Lieder.1852

R. W. [Wagner, Richard]: Wilhelm Baumgartners Lieder , in: Eidgenössische Zeitung , 7. Febr. 1852 (Nr. 38, Morgenausgabe), S. 150[b]–151[a]. Wilhelm Baumgartner (1820-1867) Wilhelm Baumgartners Lieder. Die Stellung der heutigen Lyrik zum modernen Leben ist eine so künstliche und vielfach vermittelte, daß oft schwer anzugeben ist, worin ihr Eindruck auf unsre Empfindung eigentlich bestehe. Am schwierigsten wird dieß bei den in unsre Kunstmusik übersetzten Gedichten unsrer Literaturlyrik fallen: Gedichte, die fast kaum nur für den lautgesprochenen Vortrag, sondern meist bloß für die stumme Lektüre bestimmt sind, werden in einer Weise in Musik gesetzt, daß sie bei endlich gesungener Ausführung dem eigenen Dichter nothwendig als etwas Wildfremdes vorkommen müssen. Bei einem Gedichte, welches als Literaturgedicht bereits vollkommen der Absicht des Dichters genügte, und somit eine musikalische Ausführung gar nicht aus sich bedang, kann die musikalische Komposition natürlich auch bloß wieder...

Über das Dichten und Komponiren (1879)

In Bayreuther Blatter 2 (1879): 185-96; GSD 10.137-151; PW 6.131-47. Über das Dichten und Komponiren (1879) Vielleicht auch "über Buchhandel und Musikhandel? “ — Doch dürfte dieß wohl Vielen als zu äußerlich ausgefaßt erscheinen. Wiewohl der selige Gutzkow uns das böse Geheimniß bereits aufgedeckt hat, daß Goethe's und Schiller's ungemessene Popularität sich nur der energischen Spekulation ihres Buchhändlers verdanke. Sollte diese Erklärung sich nicht als durchaus zutreffend bewähren, so läßt sich aus der Ausstellung einer solchen Behauptung doch zum Wenigsten ersehen, daß unsere Dichter ähnliche Erfolge durch geschicktes Verfahren ihrer Buchhändler für möglich halten. Ein großes Anlage-Kapital des Verlegers schiene demnach dazu erforderlich zu sein, um den „deutschen Dichterwald“ gehörig zu bepflanzen; somit dürfte es uns nicht Wunder nehmen, wenn der Buchhändler bei der Hervorbringung von Dichterwerken, namentlich wenn diese für die Berühmtheit bestim...

Scenen aus Richard Wagners „Rheingold. Sa, 23. Oktober 1869. Illustrirte Zeitung

Scenen aus Richard Wagners „Rheingold“, Vorſpiel zu dem Bühnenfeſtſpiel „Der Ring des Nibelungen“. Originalzeichnung von Theodor Pixis. Scenen aus Richard Wagners „Rheingold“, Vorſpiel zu dem Bühnenfeſtſpiel „Der Ring des Nibelungen“. Originalzeichnung von Theodor Pixis. p.335. Matéria é na página 331. Heinrich Porges (1837-1900)  mestre de coro e crítico musical.  Richard Wagner's „Rheingold“. Mit der ersten Aufführung des „Rheingold“, welche am 22. v. M. in München stattgefunden, wurde der Anfang gemacht, R. Wagner's Bühnenspiel „Der Ring des Nibelungen“ in die künstlerische Oeffentlichkeit einzuführen. Das „Rheingold“ ist jenes Werk, welches Wagner unmittelbar nach dem „Lohengrin“ auch musikalisch vollkommen ausgeführt hat. Es bildet somit den Ausgangspunkt der zweiten Epoche seines Schaffens, welche äußerlich von der ersten auch durch seine ebenso umfassende, wie tiefdringende Thätigkeit auf kunstwissenschaftlichem Gebiete geschieden erscheint. Wenn wir mit wenigen Worte...