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Über die Ouvertüre (De l'Ouverture) – 1841

Wagner, Richard: De l’ouverture, in: Revue et gazette musicale de Paris 8 (1841), Nr. 3 (10. Jan.), S. 17[b]–19[b]; Nr. 4 (14. Jan.), S. 28[b]–29[b]; Nr. 5 (17. Jan.), S. 33[b]–35[a]. Zur Schriftengruppe → Pariser Schriften Entstehung Über die Entstehungsumstände dieses im Januar 1841 in drei Teilen in der Revue et gazette musicale erschienenen Aufsatzes ist nur wenig bekannt. Unklar ist etwa, ob er auf einen Auftrag des Herausgebers Maurice Schlesinger zurückgeht oder auf Wagners Initiative beruht. Eine autographe Niederschrift der deutschen Originalfassung ist nicht überliefert. Wagner erinnert sich in seiner Autobiographie, Hector Berlioz habe ihm für diesen „musikästhetischen Aufsatz [...] im Gespräch“ seine Sympathie mitgeteilt (Mein Leben, Bd. 1, S. 298f.); insbesondere scheint die Tatsache, dass Wagner Gluck’s Ouverture zu Iphigenie in Aulis als Beispiel für seine Erläuterungen heranzog, das Urteil des Komponisten-Kollegen positiv beeinflusst zu haben. Dieser Zuspruch habe Wagn...

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Die rote Brieftasche (1835-) Über die Ouvertüre (De l'Ouverture) (1841) Carta a  Karl Gaillard. Dresden, January 30 (1844) Der Nibelungen-Mythus. Als Entwurf zu einem Drama (1848)  Die Revolution (1849) Carta a BARON von BIEDENFELD, WEIMAR  (1849). Carta para Ernst Kietz,  14 de setembro (1850) Eine Mitteilung an meine Freunde (1851) Vorwort zum Privatdruck der Dichtung „Der Ring des Nibelungen“ (1853) Ein Brief von Richard Wagner über Franz Liszt (1857) Carta de Wagner a Mathilde Wesendonk Paris, 29. Oct. (1859) Carta a FRÉDÉRIC VILLOT.  Zukunftsmusik (1861) Vorwort.[Zur Herausgabe der Dichtung „Der Ring des Nibelungen“] (1863) Rede bei der Grundsteinlegung des provisorischen Festtheaters in Bayreuth (1872) Über Schauspieler und Sänger (1872) Epilogischer Bericht über die Umstände und Schicksale, welche die Ausführung des Bühnenfestspieles „Der Ring des Nibelungen“. (1873) Wagner's Rheingold und sein Bayreuther Theater. Hanslick, 1875. Rienzi, de RIchard Wagner...

Hanslick Ouro do reino. Wagner's Rheingold und sein Bayreuther Theater.

p/ 306 Die erste Aufführung des Rheingold fand 1869 in München statt. Wagner nennt dasselbe ein Vorspiel. Die eigentliche, damit einzuleitende Action bildet eine an drei aufeinander folgenden Abenden aufzuführende Trilogie: Die Walkyre, Sigfried und die Götterdämmerung. Die Handlung gestaltet sich im Rheingold folgenderweise: Die erste Scene stellt den Grund des Rheins dar; aus der Tiefe ragen schroffe Felsenriffe, die Höhe ist von rastlos hin- und herwogendem Gewässer erfüllt. A primeira apresentação de Das Rheingold ocorreu em Munique, em 1869. Wagner a chama de prelúdio. A ação propriamente dita, que ela introduz, forma uma trilogia a ser apresentada em três noites consecutivas: Die Walküre, Siegfried e Götterdämmerung. O enredo de Das Rheingold se desenrola da seguinte forma: a primeira cena retrata o fundo do Reno; penhascos escarpados emergem das profundezas, enquanto o curso superior é preenchido por águas agitadas e inquietas.   A primeira apresentação de O Ouro do Ren...

Die Meistersinger von Richard Wagner. Hanslick.

Seguindo o mesmo padrão dos textos anteriores, aqui está a transcrição corrigida do alemão (mantendo a ortografia histórica do século XIX), a análise crítica do conteúdo e a tradução completa para o português. 1. Texto Alemão Corrigido XIII. Die Meistersinger von Richard Wagner. In seiner berühmten Judenbroschüre hat R. Wagner bekanntlich auch der Wiener Hofopern-Direction eine ausgiebige Katzenmusik gebracht, indem er behauptet, diese Direction habe durch ihre Kniffe verrathen, „dass es ihr nicht allein darum zu thun sei, die Meistersinger nicht geben zu dürfen, sondern auch deren Ausführung auf anderen Theatern zu verhindern.“ Das Hofoperntheater hat auf diese unglaubliche Beschuldigung 1870 mit einer glänzenden Aufführung dieses Werkes geantwortet. Das Publikum kam den Meistersingern mit jener gespannten Erwartung entgegen, auf die jede Wagnersche Novität zählen darf und zu zählen ein Recht hat. Weiß doch Freund und Feind, dass eine neue Oper von Wagner jedenfalls etwas Ungewöhnli...

Hanslick sobre Rienzi. 1875.

p. 276 Eduard Hanslick. Die moderne Oper. Kritiken und Studien Berlin. 1875. J. Hofmann & Co. Cap. 12. Rienzi, de RIchard Wagner. Der Name Wagner bildet den Schwimmgürtel, auf dem sich Rienzi derzeit noch über dem Wasser flott erhält. Der Name Wagner, wohlverstanden denn von dem Manne selbst, dem leibhaftigen Richard Wagner, ist blutwenig zu entdecken. Kaum zu erkennen ist hier der Componist des Lohengrin , und wo ihn dennoch irgend eine Eigenthümlichkeit verräth, ist keine von seinen guten. Die Partitur zu Rienzi bildet im Großen und Ganzen das gerade Gegentheil von Wagners späterer Musik, welche wesentlich aus den declamatorischen Accenten der Rede gezogen ist, die Melodie dem Recitativ nähert, dem Orchester eine ununterbrochen schildernde, poetisch interpretirende Rolle zuweist, das einzelne Wort hervorhebt, die feste musikalische Form auflöst. Im Rienzi herrscht die Melodie, und am liebsten die bedenklich populäre, das Orchester liefert nur eine „Begleitung“ im gewöhnlichen ...

Ein Brief von Richard Wagner über Franz Liszt (1857)

Ein Brief von Richard Wagner über Franz Liszt, in: Neue Zeitschrift für Musik 46 (1857/I), Nr. 15 (10. April), S. 157[a]–163[b]. Ein Brief von Richard Wagner über Franz Liszt.Zürich, 15. Februar. Ich bin es Ihnen fast schuldig, mich etwas ausführlicher über unsern Freund und seine neuen Orchestercompositionen mit Ihnen zu unterhalten; mündlich geschieht so etwas doch immer nur aphoristisch, und leider wäre mir dies jetzt auch sobald nicht wieder möglich. Der Wunsch, den Sie mir verschiedenemale ausdrückten, mich einmal recht bestimmt und besonnen über Liszt urtheilen zu hören, sollte mich, wenn ich ihn jetzt erfüllen will, eigentlich in Verlegenheit setzen, da Sie wissen, daß nur Feinde die Wahrheit sagen, das Urtheil eines Freundes, und noch dazu eines Freundes, der dem andern das verdankt, was ich Liszt zu verdanken habe, aber nothwendig der Parteilichkeit so verdächtig erscheinen muß, daß ihm beinahe gar kein Werth beizulegen sei. Doch mache ich mir hierüber wenig Bedenken; denn mi...