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Wagner, Richard: Ein Rückblick auf die Bühnenfestspiele des Jahres 1876,

Wagner, Richard: Ein Rückblick auf die Bühnenfestspiele des Jahres 1876, in: Bayreuther Blätter 1 (1878), 12. Stück (Dez.), S. 341–351. Wagner, Richard: Ein Rückblick auf die Bühnenfestspiele des Jahres 1876, in: Gesammelte Schriften und Dichtungen, Bd. 10, Leipzig: E. W. Fritzsch, 1883, S. 139–156. Wohl irre ich nicht, wenn ich annehme, dass den Freunden meines mit den Bayreuther Bühnenfestspielen kundgegebenen Gedankens eine nähere Mittheilung meiner persönlichen Ansicht über den Ausfall der nun vor zwei Jahren wirklich stattgefundenen ersten Aufführungen nicht unwillkommen sein dürfte. Bereits hatte ich zwar schon in der nächsten Zeit nach diesen Aufführungen zu einigen Ansprachen an die bisherigen Patrone derselben Veranlassung, als ich sie zur wirklichen Durchführung des von ihnen so weit geförderten Unternehmens durch Deckung des schliesslich sich herausstellenden Defizits aufforderte. Was ich bei solcher unerfreulichen Angelegenheit nur kurz aussprechen konnte, nämlich meine An...

SUmário traducoes wagner

  SUMÁRIO   Introdução: Wagner escreve sobre si mesmo     1- FORMAÇÃO E APRENDIZAGEM (1813-1842) Carta a Franz Hauser (1834) A ópera alemã (1834) Pasticcio (1834) Caderneta Vermelha (1835) O canto dramático (1837) Sobre a abertura (1841)   2- O CICLO DE DRESDEN (1842- 1849) Esboço autobiográfico (1843) Carta a Eduard Hanslick (1847) O Mito do Nibelungo. Como um rascunho para um drama (1848) A revolução (1849) Esboço de proposta para a Organização de um Teatro Nacional Alemão para o Reino da Saxônia (1849-1850)   3- EXÍLIOS (1849-1864) Um Comunicado aos meus amigos (1852) Carta aberta a Marie Sayn-Wittgenstein. Sobre Liszt (1857) Carta a Hector Berlioz (1860) Carta/Relatório sobre a apresentação de Tannhäuser em Paris (1861) Carta aberta a Frederic Villot/ Zukunftsmusik (1861) Prefácio à publicação da poesia do festival teatral O Anel do Nibelungo (1863)   4- RUMO A BAYREUTH E ALÉM (1864-1883) Minhas lembranças de Ludwig Schnorr von Carolsfeld (1868) ...

carta liszt setembro 1850

Ich würde Dir fast nichts weiter mitzutheilen haben, als diese meine dankenden Exclamationen, wenn ich aus Zigesar's letztem Briefe, den ich vorgestern – mit dem Honorar zugleich — erhielt, nicht eine gewisse Verstimmung wahrgenommen hätte, eine Verstimmung, wie sie unwillkürlich Jemand ausdrückt, der seinen feurigsten Eifer für eine geliebte Sache nicht ganz mit dem gewünschten Erfolge gekrönt sieht, und deshalb in ein gewisses betretenes Nachdenken geräth. Zigesar ist ungewiß darüber, ob der Erfolg meiner Oper gesichert sei, bezeugt mir seinen eifrigsten Willen, nach allen Kräften auf diese Sicherung hinzuarbeiten, scheint aber über die Mittel noch im Zweifel zu sein. Da ich bei Niemand anderem einen gleichen Eifer thätiger und energischer weiß, als bei Dir, so glaube ich mich auch nur an Dich wenden zu können, wenn ich mich über die Mittel berathen will, die der Erfüllung unsres gemeinschaftlichen Wunsches förderlich sein könnten. So viel steht vor Allem fest: die Vorstellung ha...

carta intendente 1850

Verehrtester Herr Intendant! Sie haben mit vollem Wissen von der Sache, um die es sich handelt, es unternommen, durch die Aufführung auf Ihrer Bühne eine dramatische Arbeit in das Leben zu rufen, deren besondere Wesenheit darin besteht, daß sie sich als ein in allen Theilen zusammenhängendes Ganzes, nicht als ein aus mannigfachen Theilen zusammengesetztes Verschiedenartiges darstellt. Der Autor dieses Werkes will nicht durch die Wirkung einzelner Musikstücke glänzen, sondern die Musik in ihm überhaupt nur als das gesteigertste und allumfassendste Ausdrucksorgan für das, was er ausdrücken wollte – das Drama, verwendet haben. Ich bin – auch da, wo ich durch die Musik nur ausschmückte – mir bewußt geblieben, immer nur nach einer gewissen künstlerischen Nothwendigkeit verfahren zu sein, und jede nöthige Wirkung nur dadurch hervorgebracht zu haben, daß ich ihr, als dem Gliede einer wohlgefügten Kette, ihre Bedeutung schon durch die vorangehenden Glieder zugewiesen hatte. Soll nun diese Kett...

haslick 1865

EDUARD HANSLICK Sämtliche Schriften Historisch-kritische Ausgabe Band I,7 Aufsätze und Rezensionen 1864-1865 herausgegeben und kommentiert von Dietmar Strauß Unter Mitarbeit von Bonnie Lomnäs 462-467 Neue Freie Presse, 3. 12. 1865 „Des Sängers Fluch“ Oper in 3 Acten von August Langert. (Erste Aufführung im k. k. Hofoperntheater am 1. December d. J.)  Neue Freie Presse, 3 de dezembro de 1865 "A Maldição do Cantor", uma ópera em três atos de August Langert. (Estreia no Imperial Court Opera Theatre em 1º de dezembro deste ano.) Seine Musik, um sie mit Einem Worte zu charakterisiren, repräsentirt sich als verwässerte Copie Richard Wagner’s.  464 Des Sängers Fluch“ ist die directeste Nachbildung des Wagner’schen Styles, welche unseres Wissens die deutsche Oper bisher aufzuweisen hat. 465. Da haben wir zunächst den declamatorischen Styl, welcher, zwischen Recitativ und Arioso unbestimmt zerfließend, über einer fortwährend malenden und mitsingenden Orchester-Begleitung die ganze Ope...

Haslick 1863 Richard Wagner’s Nibelungen.

EDUARD HANSLICK Sämtliche Schriften Historisch-kritische Ausgabe Band I, 6 Aufsätze und Rezensionen 1862-1863 herausgegeben und kommentiert von Dietmar Strauß Unter Mitarbeit von Bonnie Lomnäs EDUARD HANSLICK Obras Completas: Edição Histórico-Crítica Volume I, 6 Ensaios e Resenhas 1862–1863 Editado e anotado por Dietmar Strauß Com a colaboração de Bonnie Lomnäs Eduard Hanslick - Sämtliche Schriften. Historisch-kritische Ausgabe - Band I/6: Aufsätze und Rezensionen 1862-1863 Publication date 2008 p.329-338 Presse, 7. 7. 1863 Richard Wagner’s Nibelungen. Ed. H. Als wir jüngst, gelegentlich der Grundsteinlegung des neuen Opernhauses, ein Gesammtgastspiel der vorzüglichsten Sänger von ganz Deutschland anregten, da ahnten wir nicht, daß wir in diesem Lieblingswunsch mit niemand Geringerem als Richard Wagner zusammengetroffen waren. In der That dringt auch Wagner aufeinen großartigen Congreß aller Gesangs-Notabilitäten Deutschlands; nur den Zweck desselben denkt jeder von uns sich etwas vers...