Am die Schwester Rosalie. Würzburg, den lllSS Dezember 33. Wurzburg, 11 December 1833

 Ich muss Dir gestehen, meine einzige Rosalie, dass Dein Brief einen unendlichen Eindruck auf mich gemacht hat, da er in einer Zeit kam, in der der einzige Grund meines Schweigens gegen Euch nur der war, dass ich vor einem gewissen Schamgefühl nicht wusste, wie ich vor Euch treten sollte. Ich musste beinah vermuthen, dass es Euch nach den Opfern, die Ihr mir gebracht hattet, äusserst unangenehm sei, den Zweck derselben nicht erreicht zu sehen, und Ihr mir vielleicht gar Qber die Art und Weise zürntet, mit der ich Huch Nachricht über jene fehlgeschlagene Erwartung gab. Ach, ich war gewissermassen so niedergedrückt, wenn ich Eurer gedachte, wenn ich zu fühlen glaubte, wie Ihr Euch den Zweck meines Aufenthaltes dahier vorstelltet, über dessen Erfolg Ihr doch noch so gar keine Ahnung haben konntet. Ich kann Dir gar nicht beschreiben, wie sehr mich dergleichen beängstigende Vorstellungen quälten, je grösser ihr Kontrast war mit den Gefühlen, mit denen mich meine täglichen Arbeiten an meiner Oper befallen. — Gott, oder vielmehr Dir sei Dank! Von vielen derlei Beunruhigungen hat mich Dein wie soll ich ihn doch nennen — Dein wundenhätiger Brief befreit, wenn er mir auch auf der anderen Seite neue Unruhe gab, — denn nachdem ich ihn einmal gelesen, konnte ich ein paar Tage nicht arbeiten. — Ich wollte ihn Dir sogleich beantworten, — aberes fehlte mir noch das letzte Finale meiner Oper; vorgestern habe ich es und somit meine ganze Oper vollendet; es war grad* Mittag um 12 Uhr, und es läuteten von allen Thürmen die Glocken, als ich das Finis darunter schrieb; das hat mir sehr gefallen! — Nun, Liebste,die Composition meiner Oper ist fertig, und ich habe nur noch den letzten Akt zu instrumentiren! Meine etwas pedantische Manier, die Partitur sogleich so sauber und nett wie möglich zu schreiben, hat mir das Instrumentiren am allermeisten bei meiner Arbeit aufgehalten; — jedoch denke ich, wenn ich recht fleissig bin, werde ich ohngeflhr in 3 Wochen auch mit dieser letzten Arbeit an meiner Oper fertig sein, und so etwa in 4 Wochen hier abreisen können. — Wie soll ich Dir aber beschreiben, mit welcher Stimmung ich in der letzten Zeit immer gearbeitet habe! — Wie hab' ich doch fast bei jeder Note an Euch — ach, an Dich! — gedacht! — und es war diess ein Gefühl, das mich wohl oft recht antreibt, — das mich oft aber auch so übermannte, dass ich nicht weiter arbeiten konnte, und das Freie suchen musste. Es ging mir oft so, und ich habe es immer für ein freudiges Vorgefühl gehalten, ach, und wie hat es mich entzückt, dass Dein Brief von einer gleichen Sympathie Zeuge ist! — O Gott gäbe, dass ich Dich in Deinen freudigen Erwartungen nicht täusche; — es kann ja aber nicht sein, — et ist mir ja alles so aus meiner innersten Seele geflossen, — und man sagt ja, dass das auch wieder in die Seelen anderer überginge. Morgen ist ein Conzert,zu dem ich ersucht wurde, ein paar Nummern aus meiner Oper herzugeben. Eine Dilettantin mit schöner Stimme wird die grosse Arie der Ada singen, und dann wird von derselben, von Albert und noch einem jungen Bassisten ein Terzett daraus vorgetragen. Letzteres schliesst sich an die Introduktion des 2Ü? Aktes an, und ist die Situation, in der Arindal mit Morald in sein Reich zurückkehrt, und von seiner Schwester Lora empfangen wird. Der Chor begrüsst ihn jubelnd als seinen König, doch er unterbricht denselben mit schmerzvollen Äusserungen: „O Himmel, dieses Jubels Töne, mit Schreckens-Mahnung drängt er mich; denn achl zum reichen Königsmantel wird mir des Vaters Grab-Gewand!" Er ist den Träumen des Feen-Landes entrückt, findet in seinem Reiche alles verwüstet und verloren, alles mahnt ihn an den aus Gram um ihn verstorbenen Vater, und zu dem Allen kommt noch die Verkündigung Adas von den Schrecken, die ihm an diesem Tage bereitet seien. — Somit wird der Uebergang in jene Stimmung gebahnt, in der er nachher im Finale Ada entgegentritt. Dagegen fühlen sich Lora und Morald durch Arindal's Rückkunft neu erhoben und sehen einem glücklichen Ausgang des Kampfes entgegen. Diese Stimmung bezeichnet das Thema des eintretenden Allegros, dessen feierliche Erhebung Albert in der Probe so sehr packte, wie er mir versicherte, dass er nicht weiter singen konnte, und 16 Takte vorüberlless, ehe er weiter singen konnte. Diese Störung war mir angenehmer, als wenn er richtig fortgesungen hätte. Und diess ist im Grunde noch eine der unbedeutendsten Nummern; da habe ich z. B. im 3Ü2 Akt ein Terzett, in dem Arindal aus dem Wahnsinn erweckt wird, und er ailmählig fühlt, dass dieser durch den Ruf seiner Gattin gewichen sei; wo er von den beiden Feen aufgemuntert wird Ada zu befreien, bis er endlich die Waffen ergreift, und im höchsten Entzücken der Befreiung seiner Gattin entgegeneilt; von dem verspreche ich mir noch etwts mehr! — Was Sprech' ich Dir doch da von all den Sachen! — Es ist nur die Sehnsucht, Dir Alles ganz mitzutheilen! — Gott, Gott, — die Zeit ist ja nicht mehr so fern, — bald bin ich ja bei Euch — bei Dir! — Doch ich darf mich dem nicht so ganz hingeben, sonst kann ich kein Wort mehr schreiben, — und ich hätte Dir ja noch so viel zu sagen, wenn ich nur alles ordnen könnte ! — Ich bin jetzt immer in einem so aufgeregten Zustande, — — diese Nicht habe ich wieder nicht geschlafen ; — ach, was sage ich denn, die Ruhe der Nächte habe ich jetzt schon lange aufgeben müssen, immer denke ich an Euch — und — unbescheid'ner Weise an meine Oper! . , — Ich träumte jetzt viel von Euch, und wie ich bei Euch ankäme, und wie ich von Euch aufgenommen würde! — Sonderbar! Meine Träume dieser Art glichen einer beständigen Klimax: — in meinen ersten war meine Aufnahme bei Euch nicht sonderlich, — kalt-gewöhnlich, — später wurde sie schon inniger — herzlicher; — und jetzt ist sie in meinen Träumen so beschaffen, wie ich sie mir nur in der Wirklichkeit wünschen möchte. — Ich hoffe, es wird nichts zu bedeuten haben ; ~ Ihr werdet mir ja wohl gut sein, wenn ich es auch vor der Hand nur wenig verdient habe.

Was Du über die Annahme und Aufführung meiner Oper in Leipzig schreibst, konvenirt mir ganz, und ich danke Dir für Deine voraussorgenden Bemühungen. Ich denke wohl, es soll Alles gehen, nein, ich denke es nicht nur, — ich hoffe es, und würde mich sehr vor einer Täuschung meiner Hoffnung fürchten! Aber sage mir, Du schreibst unter anderem, Hans Helling gefiele 80 sehr, und mache fortwährend volle Häuser; — ich muss Dir gestehen, dass mir diese Nachricht auf eine gewisse An höchst angenehm war. Wir haben die Oper hier auch aufgeführt, und ich finde allerdings die Musik auch recht hübsch und besonders die einzelnen Stücke; aber ein so gänzlicher Mangel an Total -Effekt ist mir noch in keiner Marschnerschen Oper vorgekommen. Ich weiss nicht, die besten Effekte hat er ganz unbenutzt vorübergehen lassen! — Was sind das für Akt-Schlüssel — In den Chören welche Melodienlosigkeit! Im 2**1 Finale behandelt er den Culminations- Punkt des Ganzen: „er stammt vom Reich der Gnomen und der Zwerge, und ist der Geisterfürst der Berge!« so nachlässig und hebt die Steigerung so wenig hervor, dass man denkt, es geschieht etwas ganz Unbedeutendes! — Kurz nicht eine einzige Nummer kann packen! — Ich muss gestehen, das konnte mich fast zu eitlen Hoffnungen für meine Oper verleiten! Es ist betrübt, dass es mit Euren Sängerinnen so steht, — eine tüchtige Stimme und ergreifendes Spiel gebrauche ich wohl, — so eine Art Devrient wäre nicht übel; — so viel ich noch die Gerhardt kenne, möchte ihre Stimme wohl zu schwach sein; — dass sie jedoch in der Alice gut gewesen sein soll, gab mir Hoffnungen. — Vor allen Dingen ist es nothwendlg, dass Eichberger bleibt, denn der Tenorist hat unstreitig die grösste und gewiss auch dankbare Panhie; — wenn der fortgehen sollte, wäre mirdiess ein unendlicher Schaden! — Albert hat sehr viel Lust zu dieser Panhie und müsste auch gewiss vortrefflich darin sein ; — vielleicht, wenn er einmal in Leipzig Gastrollen singt! —Was Du mir da sonst noch schreibst — — liebste Rosalie, — lass mich jetzt darüber schweigen; — es hat mich alles zu unangenehm berührt und zu lebendig verwundet, als dass ich mich über so vieles dieser Art Dir jetzt mittheilen könnte; ich bin bald bei Euch, und ich traue mir jetzt eine gewisse Gabe zu, die Dir manche bcirübtc Vorstellungen wenigstens — erleichtern, und der guten Mutter — manche Grille rauben soll! — — Ich danke Dir fQr jene Mittheilungen, — die Quelle aus der sie flössen, Dein liebevolles Zutrauen, ehrt oiich sehr! Was njacht die Mutter, was macht Ihr Alle? Ach, ich werde Euch ja Alle bald wiedersehen! — Ich bin doch ein recht verzogenes Kind, es thut mir jeden Augenblick wehe, wenn ich von Euch weg bin! Ich hoffe, meine Rosalie, wir zwei werden in diesem Leben noch recht viel beisammen sein! — Willst Du das? — — Dass übrigens bei Euch Alles recht gut steht, freut mich unendlich — grüsse nur Alles ja recht, und mach' Ihnen nicht bange für meine Ankunft. Ein Jahr werde ich wohl ziemlich von Euch hinweg gewesen sein; — Gott gibe, dass es seine Zinsen trage! — Wie ich sehe, werde ich zum Schluss — sehr unordentlich mit meinem Briefe, schreib* das meiner immerwährenden Unruhe und Aufregung zu, die mich jetzt immer beherrscht, und zumal wenn ich an Euch und meine Zukunft denke! — Es schwirrt mir Alles durcheinander vor den Sinnen, und es ist die höchste Zeit, dass ich mit meiner Oper fertig bin, sonst würde es mit meiner Objektivität schlimm aussehen. — Also, mit Gott bin ich in 3—4 Wochen fertig, — und dann zu Euch! Alben schreibt auch, - wie froh bin ich, dass er mir ein Geschäft dabei abnimmt, an das ich nur mit Schrecken denken kann! — Ich kann nichts weiter thun, als Euch innigst bei Allem um Eure Güte und Nachsicht zu bitten! — Gott, ich bin ja erst 20 Jahre alt! — Grüsse nochmals Alles, und meine gute Mutter vor Allem herzlichst, herzlichst von mir, und erzähle ihnen recht viel von ihrem Richard, der ihnen so viel Noth und Kummer macht. Du aber — bleibst mein Engel, meine gute, einzige Rosalie! Bleibe es immer!

Dein

Richard.


Devo confessar-te, minha única Rosalie, que a tua carta me impressionou imensamente, pois chegou num momento em que a única razão para o meu silêncio para contigo era que, dominada por uma certa vergonha, não sabia como te encarar. Quase suspeitei que, depois dos sacrifícios que fizeste por mim, era extremamente desagradável para ti ver o seu propósito frustrado, e que até estivesses zangada comigo pela forma como informei Huch dessa expectativa desfeita. Ai de mim, fiquei tão deprimida, de certa forma, ao pensar em ti, ao sentir que conseguias pressentir como imaginavas o propósito da minha estadia aqui, cujo sucesso ainda não podias ter a mínima ideia. Não consigo descrever-te o quanto esses pensamentos assustadores me atormentaram, tanto maior o contraste com os sentimentos que me assaltam no meu trabalho diário na minha ópera. — Graças a Deus, ou melhor, obrigada! Sua... como posso dizer... sua carta sincera me libertou de muitas dessas ansiedades, embora também tenha me causado novas — pois, depois de lê-la, fiquei impossibilitado de trabalhar por alguns dias. Queria lhe responder imediatamente, mas ainda me faltava o final da minha ópera; terminei-o anteontem, e assim, minha ópera inteira; era exatamente meio-dia, e os sinos tocavam em todas as torres enquanto eu escrevia o final; fiquei muito satisfeito! Bem, meu querido, a composição da minha ópera está concluída, e só me resta orquestrar o último ato!

Meu hábito um tanto pedante de escrever a partitura da forma mais organizada e precisa possível foi o que mais atrasou a orquestração; — no entanto, acho que, se eu for muito diligente, terminarei esta última parte da minha ópera em cerca de três semanas e poderei ir embora daqui em cerca de quatro semanas. — Mas como posso descrever o meu estado de espírito ultimamente! — Como tenho pensado em você — oh, em você! — em quase todas as notas! — e era um sentimento que muitas vezes me impulsionava, — mas também muitas vezes me dominava a tal ponto que eu não conseguia continuar trabalhando e precisava buscar liberdade.

Amanhã haverá um concerto para o qual fui convidado a contribuir com algumas peças da minha ópera. Um amador com uma bela voz cantará a grande ária de Ada, e em seguida um trio da mesma será interpretado por Ada, Albert e outro jovem baixo. Este último segue a introdução do Ato II e retrata a cena em que Arindal retorna ao seu reino com Morald e é recebido por sua irmã Lora. O coro o saúda jubilantemente como seu rei, mas ele interrompe com gritos de tristeza: "Ó céus, os sons desta alegria, com terrível advertência, me impulsionam; pois, ai de mim, a veste funerária do meu pai será meu rico manto real!" Ele é arrancado dos sonhos do reino das fadas, encontra tudo em seu reino devastado e perdido, tudo o faz lembrar de seu pai, que morreu de tristeza por ele, e a tudo isso se soma o anúncio de Ada sobre os horrores que o aguardam naquele dia. — Assim, a transição é pavimentada para o estado de espírito em que ele confronta Ada no final. Em contraste, Lora e Morald sentem-se renovados com o retorno de Arindal e antecipam um final feliz para a batalha. Esse clima é caracterizado pelo tema do Allegro de entrada, cuja elevação solene impactou tanto Albert no ensaio, como ele me assegurou, que ele não conseguiu continuar cantando, e 16 compassos se passaram antes que ele pudesse retomar. Essa interrupção me pareceu mais agradável do que se ele tivesse continuado cantando sem interrupção. E este é, na verdade, um dos números menos significativos; tenho, por exemplo, no Ato 3, Cena 2, um trio em que Arindal é despertado de sua loucura e gradualmente sente que ela diminuiu através do chamado de sua esposa; onde ele é encorajado pelas duas fadas a libertar Ada, até que finalmente pega em armas e, em êxtase supremo, corre para encontrar a libertação de sua esposa; dele, espero ainda mais!


—Por que estou lhe contando todas essas coisas?!—É apenas a vontade de lhe contar tudo completamente!—Deus, Deus,—o tempo não está tão longe agora,—em breve estarei com você—com você!—Mas não devo me entregar completamente a isso, senão não conseguirei escrever uma única palavra,—e eu ainda teria tanto para lhe contar, se ao menos conseguisse organizar tudo!—Estou sempre tão agitado ultimamente,—não consegui dormir esta noite;—ah, o que estou dizendo, já faz tempo que tive que abrir mão da paz das noites, estou sempre pensando em você—e—sem falsa modéstia, na minha ópera!—Tenho sonhado muito com você ultimamente, e como eu chegaria à sua casa, e como você me receberia!—Que estranho! Meus sonhos desse tipo têm sido como um clímax constante: — nos primeiros, minha recepção por sua parte não foi particularmente calorosa, — fria e comum; — depois se tornou mais íntima, mais sincera; — e agora, em meus sonhos, é exatamente como desejo que seja na realidade. — Espero que não signifique nada; ~ tenho certeza de que você será gentil comigo, mesmo que eu ainda não tenha merecido muito. O que você escreveu sobre a aceitação e a apresentação da minha ópera em Leipzig me agrada muito, e agradeço seus esforços proativos. Acho que tudo correrá bem, não, não apenas acho — espero que sim, e temeria muito que minhas esperanças fossem frustradas! Mas me diga, você escreveu, entre outras coisas, que Hans Helling gostou muito e que as casas de espetáculo sempre lotam; — Devo confessar que essa notícia, em certo momento, me agradou bastante. Também apresentamos a ópera aqui, e acho a música muito bonita, especialmente as peças individuais; mas essa completa falta de efeito geral é algo que nunca encontrei em nenhuma ópera de Marschner. Não sei, ele deixou passar os melhores efeitos completamente inutilizados! — Que tipo de tonalidades são essas? — Que falta de melodia nos coros! No final do segundo ato, ele aborda o ponto culminante de tudo: "Ele vem do reino dos gnomos e anões e é o príncipe espiritual das montanhas!" A execução é tão displicente e a ênfase na intensificação tão sutil que chega a parecer insignificante! — Em suma, nenhuma das canções é cativante! Devo confessar que isso quase me levou a ter vãs esperanças para a minha ópera! É lamentável que seus cantores estejam em tal estado — certamente preciso de uma voz forte e uma atuação convincente — um tipo Devrient não seria ruim; — pelo que sei de Gerhardt, sua voz pode ser fraca demais; — no entanto, o fato de ela ter sido considerada boa em Alice me deu esperança. — Acima de tudo, é necessário que Eichberger fique, pois o tenor sem dúvida tem o papel mais importante e certamente também o mais gratificante; — se ele fosse embora, seria uma perda imensa para mim! — Albert tem um grande desejo por esse papel e certamente seria excelente nele; — talvez, se ele algum dia cantar como convidado em Leipzig! — O que mais você me escreve — — querida Rosalie — prefiro não comentar sobre isso agora; — Tudo isso me afetou de forma muito desagradável e me feriu de forma muito intensa para que eu possa lhe contar tantas coisas desse tipo agora; Em breve estarei com vocês, e agora acredito possuir um certo dom que ao menos aliviará algumas de suas preocupações e poupará a boa mamãe de alguns de seus problemas! — Agradeço pelas mensagens; a fonte de onde elas emanaram, sua amorosa confiança, me honra muito! O que a mamãe está fazendo? O que vocês estão fazendo? Ah, verei todos vocês novamente em breve! — Sou uma criança tão mimada; dói-me cada instante longe de vocês! Espero, minha Rosalie, que nós duas passemos muito tempo juntas nesta vida! — Você deseja isso? — Estou imensamente feliz que tudo esteja indo tão bem com vocês — por favor, mande lembranças a todos e não os preocupe com a minha chegada. Provavelmente ficarei longe de vocês por um ano inteiro; — Que Deus permita que isso valha a pena! — Como vejo, estou ficando muito desorganizado com a carta no final; atribuo isso à minha constante inquietação e agitação, que agora sempre me dominam, especialmente quando penso em vocês e no meu futuro! — Tudo está girando na minha cabeça, e já está na hora de eu terminar minha ópera, senão minha objetividade ficará seriamente comprometida. — Então, terminarei com Deus em 3 ou 4 semanas, — e depois falarei com você! Alben também está escrevendo — como estou feliz por ele estar me livrando de uma tarefa que só me causa pavor! — Não posso fazer nada além de implorar sinceramente sua bondade e paciência em tudo! — Deus, eu só tenho 20 anos! — Mande meus mais calorosos e sinceros cumprimentos a todos, e acima de tudo à minha querida mãe, e conte-lhes muito sobre o Richard, que está causando tanta angústia e tristeza. Mas você — você sempre será meu anjo, minha boa, única Rosalie! Sempre!

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