Artigo Richard Wagner: Die Revolution (1849).
Volksblätter no 14, Dresden, Sunday 8 April, 1849.
v. https://archive.wikiwix.com/cache/index2.php?url=http%3A%2F%2Fhome.no.net%2Fwagner%2Frevolu.html%23revoeng#federation=archive.wikiwix.com&tab=url
Sehen wir hinaus über die Länder und Völker, so erkennen wir überall durch ganz Europa das Gähren einer gewaltigen Bewegung, deren erste Schwingungen uns bereits erfaßt haben, deren volle Wucht bald über uns hereinzubrechen droht. Wie ein ungeheurer Vulkan erscheint uns Europa, aus dessen Innerem ein beständig wachsendes, beängstigendes Gebrause ertönt, aus dessen Krater dunkle, gewitterschwangere Rauchsäulen hoch zum Himmel empor steigen und, Alles rings mit Nacht bedeckend, sich über die Erde lagern, während bereits einzelne Lavaströme, die harte Kruste durchbrechend, als feurige Vorboten, Alles zerstörend sich ins Thal hinabwälzen.
Vernichtet sei der Wahn, der den Menschen unterthan macht seinem eignen Werke, dem Eigenthume. Das höchste Gut des Menschen ist seine schaffende Kraft, das ist der Quell, dem ewig alles Glück entspringt, und nicht im Erzeugten, im Erzeugen selbst, im Bethätigen eurer Kraft liegt euer wahrer höchster Genuß. Des Menschen Werk, es ist leblos, das Lebendige darf sich nicht dem Leblosen verbinden, darf sich nicht ihm unterthan machen. Darum sei vernichtet der Wahn, der den Genuß beschränkt, die freie Kraft hemmt, der das Eigenthum schafft außer dem Menschen und ihn zum Knechte macht seines eignen Werkes.
Blickt hin, ihr Unglücklichen, auf jene gesegneten Fluren, die Ihr jetzt als Knechte, als Fremdlinge durchstreift. Frei sollt Ihr auf ihnen wandeln, frei vom Joche der Lebendigen, frei von den Fesseln der Todten. Was die Natur geschaffen, die Menschen bebaut und zu fruchttragenden Gärten umgewandelt, es gehört den Menschen, den Bedürftigen, und Keiner darf kommen und sagen: "Mir allein gehört dies Alles, und ihr Andern Alle seid nur Gäste, die ich dulde, so lange es mir gefällt und sie mir zinsen, und die ich verjage, sobald mich die Lust treibt. Mir gehört, was die Natur geschaffen, der Mensch gewirkt und der Lebendige bedarf." Vernichtet sei diese Lüge, nur dem Bedürfnisse allein gehört, was es befriedigt, und im Überfluß bietet solches die Natur und Euere eigne Kraft. Seht dort die Häuser in den Städten, und Alles was den Menschen vergnügt und erfreut, woran Ihr als Fremdlinge vorüberwandeln müßt; des Menschen Geist und Kraft hat es geschaffen, und darum gehört es den Menschen, den Lebendigen, und nicht Einer darf da kommen und sagen: "Mir gehört Alles, was die Menschen geschaffen mit ihrem Fleiße. Ich allein habe ein Recht darauf und die Andern genießen nur, so weit es mir beliebt und sie mir zinsen." Zerstört sei diese Lüge mit den andern; denn was der Menschheit Kraft geschaffen, das gehört der Menschheit zum freien unbeschränkten Genusse, wie alles Andere auch was da ist auf Erden.
Zerstören will ich die bestehende Ordnung der Dinge, welche die einige Menschheit in feindliche Völker, in Mächtige und Schwache, in Berechtigte und Rechtlose, in Reiche und Arme theilt, denn sie macht aus Allen nur Unglückliche. Zerstören will ich die Ordnung der Dinge, die Millionen zu Sclaven von Wenigen, und diese Wenigen zu Sclaven ihrer eignen Macht, ihres eignen Reichthumes macht. Zerstören will ich diese Ordnung der Dinge, die den Genuß trennt von der Arbeit, die aus der Arbeit eine Last, aus dem Genusse ein Laster macht, die einen Menschen elend macht durch den Mangel, und den andern durch den Überfluß. Zerstören will ich diese Ordnung der Dinge, welche die Kräfte der Menschen verzehrt im Dienste der Herrschaft der Todten, des leblosen Stoffes, welche die Hälfte der Menschen in Thatlosigkeit oder nutzloser Thätigkeit erhält, die Hunderttausende zwingt, ihre kräftige Jugend in geschäftigem Müssiggange als Soldaten, Beamte, Spekulanten und Geldfabrikanten der Erhaltung dieser verworfenen Zustände zu weihen, während die andere Hälfte durch übermäßige Anstrengung ihrer Kräfte und Aufopferung jedes Lebensgenusses das ganze Schandgebäude erhalten muß. Zerstören bis auf die Erinnerung daran will ich jede Spur dieser wahnwitzigen Ordnung der Dinge, die zusammengefügt ist aus Gewalt, Lüge, Sorge, Heuchelei, Noth, Jammer, Leiden, Thränen, Betrug und Verbrechen, und der nur selten zuweilen ein Strom unreiner Lust, fast nie aber ein Strahl reiner Freude entquillt. Zerstört sei Alles, was Euch bedrückt und leiden macht, und aus den Trümmern dieser alten Welt erstehe eine neue, voll nie geahnten Glückes. Nicht Haß, nicht Neid, nicht Mißgunst und Feindschaft sei fortan unter Euch, als Brüder sollt Ihr Alle, die Ihr da lebt, Euch erkennen, und frei, frei im Wollen, frei im Thun, frei im Genießen, sollt Ihr den Werth des Lebens erkennen. Darum auf, ihr Völker der Erde! auf, ihr Klagenden, ihr Gedrückten, ihr Armen! auf, auch Ihr Andern, die Ihr mit eitlem Glanze der Macht und des Reichthumes vergeblich die innere Trostlosigkeit Eures Herzens zu umkleiden strebt! auf! folgt in buntem Gemische meiner Spur, denn keinen Unterschied weiß ich zu machen unter denen, so mir folgen. Nur zwei Völker noch giebt es von jetzt an: Das Eine, welches mir folgt, das Andere, welches mir widerstrebt. Das Eine führe ich zum Glücke, über das Andere schreite ich zermalmend hinweg, denn ich bin die Revolution, ich bin das ewig schaffende Leben, ich bin der einige Gott, den alle Wesen erkennen, der Alles, was ist, umfaßt, belebt und beglückt!»
Quero destruir a ordem existente das coisas, que divide a humanidade unida em povos hostis, em poderosos e fracos, em quem tem direitos e em quem não tem direitos, em ricos e pobres, porque só faz de todos infelizes. . Quero destruir a ordem das coisas que torna milhões de escravos de poucos, e esses poucos escravos de seu próprio poder, de sua própria riqueza. Quero destruir essa ordem de coisas que separa o prazer do trabalho, que faz do trabalho um fardo, do prazer um vício, que faz um homem miserável por carência e outro por abundância. Quero destruir esta ordem de coisas, que consome as forças dos homens a serviço do domínio dos mortos, da matéria inanimada, que mantém metade das pessoas em ociosidade ou atividade inútil, que obriga centenas de milhares a passar sua vigorosa juventude em ociosidade ocupada como soldados, Para dedicar funcionários, especuladores e fabricantes de dinheiro à preservação deste estado de coisas depravado, enquanto a outra metade deve preservar todo o edifício vergonhoso através do esforço excessivo de sua força e sacrifício de todos os prazeres da vida. Quero destruir todos os vestígios dessa ordem insana de coisas, que é composta de violência, mentiras, cuidados, hipocrisia, miséria, miséria, sofrimento, lágrimas, engano e crime, e que raramente às vezes é um fluxo de luxúria impura, quase nunca, mas um raio de pura alegria emana. Destrua tudo o que te deprime e te faz sofrer, e das ruínas deste velho mundo surge um novo, cheio de felicidade que você nunca imaginou. Nenhum ódio, nenhuma inveja, nenhuma inveja e inimizade estarão entre vocês de agora em diante, todos vocês que moram lá devem se reconhecer como irmãos, e livres, livres em vontade, livres em ação, livres em gozo, vocês devem apreciar o valor de vida reconhecer. Portanto, levantem-se, povos da terra! para cima, vocês enlutados, vocês oprimidos, vocês pobres! Levantai-vos também vós outros, que em vão se esforçam por revestir a desolação interior do vosso coração com o vão esplendor do poder e da riqueza! sobre! segue meu rastro em uma mistura heterogênea, porque não sei diferenciar quem me segue. A partir de agora só restam dois povos: o que me segue, o outro que me resiste. Conduzo uma coisa com alegria, passo por cima da outra esmagadoramente, pois sou a revolução, sou a vida eternamente criativa, sou o único Deus que todos os seres reconhecem, que engloba, anima e faz feliz tudo o que é!»
Und seht, die Schaaren auf den Hügeln, sie liegen lautlos auf den Knieen, sie lauschen in stummer Verzückung, und wie der sonnverbrannte Boden die kühlenden Tropfen des Regens, so saugt ihr vom heißen Jammer verdorrtes Herz die Laute des brausenden Sturmes ein, und neues Leben quillt durch ihre Adern. Näher und näher wälzt sich der Sturm, auf seinen Flügeln die Revolution; weit öffnen sich die wiedererweckten Herzen der zum Leben Erwachten, und siegreich zieht ein die Revolution in ihr Gehirn, in ihr Gebein, in ihr Fleisch, und erfüllt sie ganz und gar. In göttlicher Verzückung springen sie auf von der Erde, nicht die Armen, die Hungernden, die vom Elende Gebeugten sind sie mehr, stolz erhebt sich ihre Gestalt, Begeisterung strahlt von ihrem vereitelten Antlitz, ein leuchtender Glanz entströmt ihrem Auge und mit dem himmelerschütternden Rufe: ich bin ein Mensch! stürzen sich die Millionen, die lebendige Revolution, der Mensch gewordene Gott, hinab in die Thäler und Ebenen, und verkünden der ganzen Welt das neue Evangelium des Glückes!
Se olharmos para além dos países e dos povos, podemos ver a fermentação de um poderoso movimento em toda a Europa, cujas primeiras vibrações já nos agarraram e cuja força total está prestes a cair sobre nós. Europa aparece-nos como um enorme vulcão, de dentro do qual se ouve um rugido assustador e em constante crescimento, de cuja cratera colunas escuras de fumaça, prenhes de tempestades, elevam-se ao céu e, cobrindo tudo ao redor com a noite, cobrem-se a terra, enquanto fluxos de lava individuais já estão rompendo a crosta dura como arautos de fogo, destruindo tudo, rolando para o vale.
Se olharmos para os países e povos, reconheceremos em toda a Europa o gorgolejar de um poderoso movimento cujas primeiras vibrações já nos atingiram, e cuja força total ameaça nos dominar em breve. A Europa nos aparece como um enorme vulcão, de dentro do qual se ouve um rugido assustador e em constante crescimento, de cuja cratera colunas de fumaça escuras e estrondosas se elevam para o céu e, cobrindo tudo com a noite, se estendem sobre a terra, enquanto correntes individuais de lava, rompendo a crosta dura, já estão rolando para o vale como arautos ardentes, destruindo tudo.
Eine übernatürliche Kraft scheint unsern Welttheil erfassen, aus dem alten Gleise herausheben und in eine neue Bahn schleudern zu wollen. Ja, wir erkennen es, die alte Welt, sie geht in Trümmer, eine neue wird aus ihr erstehen, denn die erhabene Göttin Revolution, sie kommt daher gebraust auf den Flügeln der Stürme, das hehre Haupt von Blitzen umstrahlt, das Schwert in der Rechten, die Fackel in der Linken, das Auge so finster, so strafend, so kalt, und doch, welche Glut der reinsten Liebe, welche Fülle des Glückes strahlt Dem daraus entgegen, der es wagt mit festem Blicke hinein zu schauen in dies dunkle Auge! Sie kommt daher gebraust, die ewig verjüngende Mutter der Menschheit, vernichtend und beseeligend fährt sie dahin über die Erde, und vor ihr her saust der Sturm und rüttelt so gewaltig an allem von Menschen Gefügten, daß mächtige Wolken des Staubes verfinsternd die Lüfte erfüllen, und wohin ihr mächtiger Fuß tritt, da stürzt in Trümmer das in eitlem Wahne für Jahrtausende Erbaute, und der Saum ihres Gewandes streift die letzten Überreste hinweg! Doch hinter ihr, da eröffnet sich uns, von lieblichen Sonnenstrahlen erhellt, ein nie geahntes Paradies des Glückes, und wo ihr Fuß vernichtend geweilt, da entsprossen duftende Blumen dem Boden und frohlockende Jubelgesänge der befreiten Menschheit erfüllen die noch vom Kampfgetöse erregten Lüfte!
Eine übernatürliche Kraft scheint unsern Welttheil erfassen, aus dem alten Gleise herausheben und in eine neue Bahn schleudern zu wollen. Ja, wir erkennen es, die alte Welt, sie geht in Trümmer, eine neue wird aus ihr erstehen, denn die erhabene Göttin Revolution, sie kommt daher gebraust auf den Flügeln der Stürme, das hehre Haupt von Blitzen umstrahlt, das Schwert in der Rechten, die Fackel in der Linken, das Auge so finster, so strafend, so kalt, und doch, welche Glut der reinsten Liebe, welche Fülle des Glückes strahlt Dem daraus entgegen, der es wagt mit festem Blicke hinein zu schauen in dies dunkle Auge! Sie kommt daher gebraust, die ewig verjüngende Mutter der Menschheit, vernichtend und beseeligend fährt sie dahin über die Erde, und vor ihr her saust der Sturm und rüttelt so gewaltig an allem von Menschen Gefügten, daß mächtige Wolken des Staubes verfinsternd die Lüfte erfüllen, und wohin ihr mächtiger Fuß tritt, da stürzt in Trümmer das in eitlem Wahne für Jahrtausende Erbaute, und der Saum ihres Gewandes streift die letzten Überreste hinweg! Doch hinter ihr, da eröffnet sich uns, von lieblichen Sonnenstrahlen erhellt, ein nie geahntes Paradies des Glückes, und wo ihr Fuß vernichtend geweilt, da entsprossen duftende Blumen dem Boden und frohlockende Jubelgesänge der befreiten Menschheit erfüllen die noch vom Kampfgetöse erregten Lüfte!
Um poder sobrenatural parece apoderar-se de nossa parte do mundo, tirá-la do velho caminho e lançá-lo em um novo caminho. Sim, nós o reconhecemos, o velho mundo, está caindo em ruínas, um novo surgirá dele, para a sublime deusa Revolução, ela vem rugindo nas asas das tempestades, sua nobre cabeça cercada de relâmpagos, a espada em sua mão direita, a tocha na mão esquerda, o olho tão escuro, tão punitivo, tão frio, mas que ardor do amor mais puro, que plenitude de felicidade irradia dele para quem ousa olhar para esse olho escuro com um olhar fixo! Ela vem rugindo, a eternamente rejuvenescedora mãe da humanidade, destruidora e feliz ela dirige pela terra, e à sua frente a tempestade se precipita e sacode tudo o que foi feito pelo homem tão violentamente que poderosas nuvens de poeira enchem o ar, escurecendo-o, e onde quer que seus passos poderosos, que foi construído em vã ilusão por milhares de anos, cai em ruínas, e a bainha de seu manto varre os últimos restos! Mas atrás dela, iluminado pelos lindos raios do sol, um paraíso inimaginável de felicidade se abre para nós, e onde seu pé se demorou devastadoramente, flores perfumadas brotavam do chão e canções exultantes de júbilo da humanidade libertada enchiam o ar ainda agitado por o rugido da batalha!
Uma força sobrenatural parece querer se apoderar de nossa parte do mundo, tirá-la da velha trilha e lançá-la em uma nova. Sim, nós o reconhecemos, o velho mundo, ele está caindo em ruínas, um novo mundo surgirá dele, pois a sublime deusa Revolução vem rugindo nas asas das tempestades, a nobre cabeça irradiada por raios, a espada em sua mão direita, a tocha em sua esquerda, o olho tão escuro, tão punitivo, tão forte, tão forte, a tocha em sua mão esquerda, o olho tão escuro, tão punitivo, tão frio e, no entanto, que brilho do mais puro amor, que abundância de felicidade brilha nele para aquele que ousa olhar com firmeza para aquele olho escuro! Ela vem rugindo, a mãe eternamente rejuvenescedora da humanidade, ela varre a terra destruindo e abençoando, e diante dela a tempestade se precipita e sacode tão violentamente tudo o que foi construído pelo homem que poderosas nuvens de poeira escurecem o ar, e onde quer que seu pé poderoso pise, o que foi construído em vã ilusão por milênios cai em ruínas, e a bainha de sua roupa varre os últimos remanescentes! Mas atrás dela, iluminado pelos belos raios de sol, um paraíso de felicidade jamais imaginado se abre para nós, e onde seu pé se deteve para destruir, flores perfumadas brotam do chão e canções alegres de júbilo da humanidade liberada enchem o ar ainda excitado pelo rugido da batalha!
Nun blickt hier unten um Euch her. Da seht Ihr den Einen, den mächtigen Fürsten, wie er mit ängstlich klopfendem Herzen, mit stockendem Athem dennoch eine ruhige, kalte Miene zu erheucheln und sich selbst und Andern wegzuleugnen sucht, was er doch klar erkennt als unabwendbar. Da seht Ihr den Andern, mit dem von allen Lastern durchfurchten ledernen Antlitz, wie er mit emsiger Thätigkeit all seine kleinen Gaunerkünste, die ihm so manches Titelchen, so manches Ordenskreuzlein eingebracht, auskramt und spielen läßt, wie er mit diplomatisch-lächelnder, geheimnißvoller Miene den ängstlich zum Riechfläschchen greifenden Dämchen und zähneklappernden Junkerchen Beruhigung einzuflößen sucht durch die halboffizielle Mittheilung: daß höchstgestellte Personen dieser fremdartigen Erscheinung Couriere mit Cabinetsbefehlen nach verschiedenen Seiten abgegangen, daß selbst das Gutachten des weisen Regierungskünstlers Metternich von London unterwegs sei, daß die betreffenden Behörden rings umher Instruktionen erhalten haben, und somit der hochgebornen Gesellschaft die interessante Überraschung vorbereitet wird, beim nächsten Hofballe diese gefürchtete Landstreicherin, Revolution, - natürlich im eisernen Käfig mit Ketten beladen, - in genauen Augenschein nehmen zu können. - Dort seht ihr den Dritten, wie er spekulierend das Nahen der Erscheinung beobachtet, auf die Böse läuft, bemißt und berechnet das Steigen und Fallen der Papierchen, und schachert und feilscht, und immer noch ein Procentchen zu erhalten strebt, bis mit Einemmale sein ganzer Plunder in die Lüfte zerstäubt. Da seht ihr hinter dem verstaubten Aktentische eins der eingetrockneten, verrosteten Räder unserer jetzigen Staatsmaschine kauern, wie es seine alte, abgestumpfte Feder über das Papier kratzen läßt, und fort und fort den alten Haufen der papierenen Weltordnung zu vermehren strebt. Wie getrocknete Pflantzen liegen zwischen diesen Stößen von Dokumenten und Verträgen die Herzen der lebendigen Menschheit und verdorren zu Staub in diesen modernen Folterkammern. Dort herrscht gewaltige Emsigkeit, denn das über die Länder gesponnene Netz ist an manchen Stellen zerrissen, und die überraschten Kreuzspinnen, sie drehen und weben neue Fäden durcheinander, um das Gelockerte wieder zu festigen. Dort dringt kein Strahl des Lichtes hinein, dort herrscht ewige Nacht und Finsterniß, und in Nacht und Finsterniß wird das Ganze spurlos versinken. - Von jener Seite aber, da klingt helle kriegerische Musik, es blitzen Schwerter und Bajonette, schwere Kanonen rasseln herbei und dichtgedrängt wälzen sich die langen Reihen der Heere heran. Die tapfere Heldenschaar, sie ist ausgezogen, den Strauß zu bestehen mit der Revolution. Der Feldherr läßt marschiren rechts und links, und stellt dahin die Jäger, dorthin die Reiterei, und vertheilt nach weisem Plane die langen Heeressäulen und die zerschmetternde Artillerie; und die Revolution, das Haupt hoch in den Wolken, kommt herangeschritten, - und sie sehen sie nicht und warten auf den Feind; und sie steht schon in ihrer Mitte, - und sie sehen sie nicht, und warten auf den Feind; und sie hat sie erfaßt mit ihrem gewaltigen Sturmwirbel und aufgelöst die Reihen und zerstäubt die künstlich erstohlene Kraft, - und der Feldherr, er sitzt da, auf die Landkarte schauend und berechnend, von welcher Seite der Feind wohl zu erwarten und wie stark er sei, und wann er kommen werde! - Dort aber seht Ihr ein ängstlich bekümmertes Gesicht: ein ehrlicher, fleißiger Bürger ist's. Er hat gestrebt und gewirkt sein Lebelang, er hat redlich gesorgt für das Wohl Aller, so weit seine Kraft reichte; keine Thräne, kein Unrecht haftet an dem Scherflein, welches seine nützliche Thätigkeit erworben, ihm zum Unterhalt im schwachen Alter, den Seinen zum Eintritt in das freundlose Leben. Wohl fühlte er das Nahen des Sturmes, wohl erkennt er, daß keine Kraft ihm zu wehren vermag, doch jammert sein Herz, blickt er zurück auf sein kummervolles Dasein, dessen einzige Frucht nun der Vernichtung geweiht ist. Nicht verdammen dürfen wir ihn, klammert er sich ängstlich an seinen Schatz, sträubt er im blinden Eifer sich mit allen Kräften erfolglos gegen das Hereinbrechende. Du Unglücklicher! erhebe das Auge, blicke auf dorthin, wo auf den Hügeln Tausende und Tausende versammelt, die voll freudiger Spannung der neuen Sonne entgegenharren! Betrachte sie, es sind deine Brüder, deine Schwestern, es sind die Schaaren jener Armen, jener Elenden, die bisher vom Leben nichts gekannt als das Leiden, die Fremdlinge waren auf dieser Erde der Freude; sie Alle erwarten die Revolution, die dich ängstigt, als ihre Erlöserin aus dieser Welt des Jammers, als die Schöpferin einer neuen, für Alle beglückende Welt! Sieh hin, dort strömen Schaaren heraus aus den Fabriken; sie haben geschafft und erzeugt die herrlichsten Stoffe, - sie selbst und ihre Kinder sind nackt, sie frieren und hungern, denn nicht ihnen gehört die Frucht ihrer Arbeit, dem Reichen und Mächtigen gehört sie, der die Menschen und die Erde sein eigen nennt. Sieh, dort ziehen sie heran, von den Dörfern und Gehöften; sie haben die Erde bebaut, und zum freundlichen Garten umgeschaffen, und Fülle der Früchte, genügend für Alle, die da leben, lohnte ihr Mühen, - doch sind sie arm und nackt und hungern, denn nicht ihnen und den Andern, die da bedürftig sind, gehört der Segen der Erde, allein dem Reichen und Mächtigen gehört er, der die Menschen und die Erde sein eigen nennt. Sie Alle, die Hunderttausende, die Millionen, sid lagern auf den Höhen und blicken hinaus in die Ferne, wo die wachsende Wolke das Nahen der befreiende Revolution verkündet, und sie Alle, denen Nichts zu bedauern bleibt, denen man selbst die Söhne raubt, um sie zu tapfern Kerkermeistern ihrer Väter zu erziehen, deren Töchter mit Schande beladen die Straßen der Städte durchwandeln, ein Opfer der niedrigen Lüste des Reichen und Mächtigen, sie Alle mit den bleichen, gramdurchfurchten Gesichtern, den von Hunger und Frost verzehrten Gliedern, sie Alle, die nie die Freude kannten, sie lagern dort auf den Höhen, und bebend vor wonnevoller Erwartung schauen sie mit angestrengtem Blicke der nahenden Erscheinung entgegen, und lauschen in lautloser Entzückung dem Brausen des anschwellenden Sturmes, der ihrem Ohre entgegenträgt den Gruß der Revolution:
Nun blickt hier unten um Euch her. Da seht Ihr den Einen, den mächtigen Fürsten, wie er mit ängstlich klopfendem Herzen, mit stockendem Athem dennoch eine ruhige, kalte Miene zu erheucheln und sich selbst und Andern wegzuleugnen sucht, was er doch klar erkennt als unabwendbar. Da seht Ihr den Andern, mit dem von allen Lastern durchfurchten ledernen Antlitz, wie er mit emsiger Thätigkeit all seine kleinen Gaunerkünste, die ihm so manches Titelchen, so manches Ordenskreuzlein eingebracht, auskramt und spielen läßt, wie er mit diplomatisch-lächelnder, geheimnißvoller Miene den ängstlich zum Riechfläschchen greifenden Dämchen und zähneklappernden Junkerchen Beruhigung einzuflößen sucht durch die halboffizielle Mittheilung: daß höchstgestellte Personen dieser fremdartigen Erscheinung Couriere mit Cabinetsbefehlen nach verschiedenen Seiten abgegangen, daß selbst das Gutachten des weisen Regierungskünstlers Metternich von London unterwegs sei, daß die betreffenden Behörden rings umher Instruktionen erhalten haben, und somit der hochgebornen Gesellschaft die interessante Überraschung vorbereitet wird, beim nächsten Hofballe diese gefürchtete Landstreicherin, Revolution, - natürlich im eisernen Käfig mit Ketten beladen, - in genauen Augenschein nehmen zu können. - Dort seht ihr den Dritten, wie er spekulierend das Nahen der Erscheinung beobachtet, auf die Böse läuft, bemißt und berechnet das Steigen und Fallen der Papierchen, und schachert und feilscht, und immer noch ein Procentchen zu erhalten strebt, bis mit Einemmale sein ganzer Plunder in die Lüfte zerstäubt. Da seht ihr hinter dem verstaubten Aktentische eins der eingetrockneten, verrosteten Räder unserer jetzigen Staatsmaschine kauern, wie es seine alte, abgestumpfte Feder über das Papier kratzen läßt, und fort und fort den alten Haufen der papierenen Weltordnung zu vermehren strebt. Wie getrocknete Pflantzen liegen zwischen diesen Stößen von Dokumenten und Verträgen die Herzen der lebendigen Menschheit und verdorren zu Staub in diesen modernen Folterkammern. Dort herrscht gewaltige Emsigkeit, denn das über die Länder gesponnene Netz ist an manchen Stellen zerrissen, und die überraschten Kreuzspinnen, sie drehen und weben neue Fäden durcheinander, um das Gelockerte wieder zu festigen. Dort dringt kein Strahl des Lichtes hinein, dort herrscht ewige Nacht und Finsterniß, und in Nacht und Finsterniß wird das Ganze spurlos versinken. - Von jener Seite aber, da klingt helle kriegerische Musik, es blitzen Schwerter und Bajonette, schwere Kanonen rasseln herbei und dichtgedrängt wälzen sich die langen Reihen der Heere heran. Die tapfere Heldenschaar, sie ist ausgezogen, den Strauß zu bestehen mit der Revolution. Der Feldherr läßt marschiren rechts und links, und stellt dahin die Jäger, dorthin die Reiterei, und vertheilt nach weisem Plane die langen Heeressäulen und die zerschmetternde Artillerie; und die Revolution, das Haupt hoch in den Wolken, kommt herangeschritten, - und sie sehen sie nicht und warten auf den Feind; und sie steht schon in ihrer Mitte, - und sie sehen sie nicht, und warten auf den Feind; und sie hat sie erfaßt mit ihrem gewaltigen Sturmwirbel und aufgelöst die Reihen und zerstäubt die künstlich erstohlene Kraft, - und der Feldherr, er sitzt da, auf die Landkarte schauend und berechnend, von welcher Seite der Feind wohl zu erwarten und wie stark er sei, und wann er kommen werde! - Dort aber seht Ihr ein ängstlich bekümmertes Gesicht: ein ehrlicher, fleißiger Bürger ist's. Er hat gestrebt und gewirkt sein Lebelang, er hat redlich gesorgt für das Wohl Aller, so weit seine Kraft reichte; keine Thräne, kein Unrecht haftet an dem Scherflein, welches seine nützliche Thätigkeit erworben, ihm zum Unterhalt im schwachen Alter, den Seinen zum Eintritt in das freundlose Leben. Wohl fühlte er das Nahen des Sturmes, wohl erkennt er, daß keine Kraft ihm zu wehren vermag, doch jammert sein Herz, blickt er zurück auf sein kummervolles Dasein, dessen einzige Frucht nun der Vernichtung geweiht ist. Nicht verdammen dürfen wir ihn, klammert er sich ängstlich an seinen Schatz, sträubt er im blinden Eifer sich mit allen Kräften erfolglos gegen das Hereinbrechende. Du Unglücklicher! erhebe das Auge, blicke auf dorthin, wo auf den Hügeln Tausende und Tausende versammelt, die voll freudiger Spannung der neuen Sonne entgegenharren! Betrachte sie, es sind deine Brüder, deine Schwestern, es sind die Schaaren jener Armen, jener Elenden, die bisher vom Leben nichts gekannt als das Leiden, die Fremdlinge waren auf dieser Erde der Freude; sie Alle erwarten die Revolution, die dich ängstigt, als ihre Erlöserin aus dieser Welt des Jammers, als die Schöpferin einer neuen, für Alle beglückende Welt! Sieh hin, dort strömen Schaaren heraus aus den Fabriken; sie haben geschafft und erzeugt die herrlichsten Stoffe, - sie selbst und ihre Kinder sind nackt, sie frieren und hungern, denn nicht ihnen gehört die Frucht ihrer Arbeit, dem Reichen und Mächtigen gehört sie, der die Menschen und die Erde sein eigen nennt. Sieh, dort ziehen sie heran, von den Dörfern und Gehöften; sie haben die Erde bebaut, und zum freundlichen Garten umgeschaffen, und Fülle der Früchte, genügend für Alle, die da leben, lohnte ihr Mühen, - doch sind sie arm und nackt und hungern, denn nicht ihnen und den Andern, die da bedürftig sind, gehört der Segen der Erde, allein dem Reichen und Mächtigen gehört er, der die Menschen und die Erde sein eigen nennt. Sie Alle, die Hunderttausende, die Millionen, sid lagern auf den Höhen und blicken hinaus in die Ferne, wo die wachsende Wolke das Nahen der befreiende Revolution verkündet, und sie Alle, denen Nichts zu bedauern bleibt, denen man selbst die Söhne raubt, um sie zu tapfern Kerkermeistern ihrer Väter zu erziehen, deren Töchter mit Schande beladen die Straßen der Städte durchwandeln, ein Opfer der niedrigen Lüste des Reichen und Mächtigen, sie Alle mit den bleichen, gramdurchfurchten Gesichtern, den von Hunger und Frost verzehrten Gliedern, sie Alle, die nie die Freude kannten, sie lagern dort auf den Höhen, und bebend vor wonnevoller Erwartung schauen sie mit angestrengtem Blicke der nahenden Erscheinung entgegen, und lauschen in lautloser Entzückung dem Brausen des anschwellenden Sturmes, der ihrem Ohre entgegenträgt den Gruß der Revolution:
Agora olhe ao seu redor aqui embaixo. Lá você vê aquele, o poderoso príncipe, como ele tenta fingir uma expressão calma e fria com um coração batendo ansioso e respiração vacilante, e como ele tenta negar a si mesmo e aos outros o que ele claramente reconhece como inevitável. Aí você vê o outro, com o rosto coriáceo sulcado por todos os vícios, como ele diligentemente escava e se deixa jogar todas as suas travessuras, que lhe valeram tantos títulos, tantas medalhas, com uma expressão diplomática, sorridente, misteriosa, procura acalme a pequena senhora ansiosa, que está pegando a garrafa de taça, e os dentes batendo do jovem escudeiro, com o anúncio semi-oficial: que as pessoas mais altas deste estranho fenômeno deixaram mensageiros com ordens de gabinete em várias direções , que até mesmo o relato do sábio artista governamental Metternich está a caminho de Londres, que as autoridades relevantes estão por toda parte receberam instruções e, assim, a sociedade de alto nível está preparada para a interessante surpresa de poder dar uma olhada de perto neste temido vagabundo, Revolução, - é claro em uma gaiola de ferro carregada com correntes - no próximo baile da quadra. - Lá você vê o terceiro homem, especulando, observando a aparição que se aproxima sobre a qual Böse corre, medindo e calculando a ascensão e queda dos papeizinhos, e pechinchando e pechinchando, e ainda se esforçando para conseguir um pouco, até que de uma só vez seu lixo inteiro jogado no ar. Lá você pode ver uma das rodas secas e enferrujadas de nossa atual máquina estatal agachada atrás da mesa de arquivamento empoeirada, riscando sua caneta velha e apagada no papel, lutando para multiplicar o velho amontoado da ordem mundial do papel. Os corações da humanidade viva jazem como plantas secas entre essas pilhas de documentos e tratados, e murcham em pó nessas modernas câmaras de tortura. Há uma tremenda atividade lá, porque a teia tecida em todo o país foi rasgada em alguns lugares, e as aranhas de jardim surpresas torcem e tecem novos fios para apertar o que foi solto novamente. Nenhum raio de luz penetra lá, reina a noite e a escuridão eternas, e na noite e na escuridão tudo afundará sem deixar vestígios. Mas do outro lado, uma música marcial brilhante soa, espadas e baionetas brilham, canhões pesados chocalham e as longas fileiras de exércitos rolam juntas. O bravo bando de heróis, eles decidiram sobreviver ao buquê com a revolução. O general marcha para a direita e para a esquerda, e coloca os caçadores lá, a cavalaria lá, e distribui as longas colunas do exército e a artilharia destruidora de acordo com um plano sábio; e a revolução, cabeça alta nas nuvens, vem a passos largos, - e eles não os vêem e esperam pelo inimigo; e ela já está no meio deles, - e eles não a veem, e esperam pelo inimigo; e ela os agarrou com seu poderoso turbilhão e quebrou as fileiras e dispersa o poder artificialmente roubado - e o general, ele está sentado lá, olhando para o mapa e calculando de que lado o inimigo deve ser esperado e quão forte ele é, e quando ele virá! - Mas aí você vê um rosto ansioso e perturbado: é um cidadão honesto e trabalhador. Ele se esforçou e trabalhou toda a sua vida, ele cuidou honestamente do bem-estar de todos, até onde suas forças alcançaram; nenhuma lágrima, nenhuma injustiça se apega ao ácaro, que adquiriu sua atividade útil para sustentá-lo em sua velhice frágil, para permitir que sua família entre na vida sem amigos. Bem, ele sentiu a aproximação da tempestade, bem, ele reconhece que nenhuma força pode resistir a ele, mas seu coração dói, ele olha para trás em sua existência dolorosa, cujo único fruto agora é dedicado à destruição. Não devemos condená-lo se ele se apega ansiosamente ao seu tesouro, se ele resiste em zelo cego com todas as suas forças sem sucesso contra o que está por vir. Seu infeliz! Levante os olhos, olhe para onde milhares e milhares estão reunidos nas colinas, esperando cheios de alegria pelo novo sol! Olhe para eles, são seus irmãos, suas irmãs, são a multidão desses pobres, desses miseráveis que não conheceram nada da vida até agora além do sofrimento, que eram estranhos nesta terra de alegria; todos eles esperam a revolução que te assusta, como seu redentor deste mundo de miséria, como o criador de um mundo novo que fará todos felizes! Veja, multidões estão saindo das fábricas; eles criaram e produziram os tecidos mais maravilhosos - eles mesmos e seus filhos estão nus, estão congelando e morrendo de fome, pois o fruto do seu trabalho não lhes pertence, pertence aos ricos e poderosos que chamam de seus o povo e a terra. Eis que ali eles se aproximam das aldeias e das casas; Cultivaram a terra e a transformaram em um jardim amigável, e a abundância de frutas, o suficiente para todos que vivem lá, vale o seu esforço - mas eles são pobres e nus e famintos, porque não eles e os outros que estão necessitados, pertence a bênção da terra, pertence apenas ao rico e poderoso, que chama o povo e a terra de seus. Todos eles, as centenas de milhares, os milhões, acampam nas alturas e olham para longe, onde a nuvem crescente anuncia a aproximação da revolução libertadora, e todos eles, que não têm nada a lamentar, cujos filhos foram roubados deles, para criá-los para serem valentes carcereiros de seus pais, cujas filhas carregadas de vergonha andam pelas ruas das cidades, vítimas das luxúrias básicas dos ricos e poderosos, todas elas com suas pálidas rostos, seus membros consumidos pela fome e pela geada, todos eles, que nunca conheceram a alegria, eles acampam lá nas alturas, e trêmulos de espera feliz, eles olham atentamente para a aparição que se aproxima, e ouvem com deleite silencioso o rugido do a tempestade crescente, que leva a saudação da revolução aos ouvidos:
Ich bin das ewig verjüngende, das ewig schaffende Leben! wo ich nicht bin, da ist der Tod! Ich bin der Traum, der Trost, die Hoffnung des Leidenden! Ich vernichte was besteht, und wohin ich wandle, da entquillt neues Leben den todten Gestein. Ich komme zu Euch, um zu zerbrechen alle Ketten, die Euch bedrücken, um Euch zu erlösen aus der Umarmung des Todes, und ein junges Leben durch euere Glieder zu ergießen. Alles, was besteht, muß untergehen, das ist das ewige Gesetz der Natur, das ist die Bedingung des Lebens, und ich, die ewig Zerstörende, vollführe das Gesetz, und schaffe das ewig junge Leben. Ich will zerstören von Grund aus die Ordnung der Dinge, in der Ihr lebt, denn sie ist entsproßen der Sünde, ihre Blüthe ist das Elend und ihre Frucht das Verbrechen; die Saat aber ist gereift und der Schnitter bin ich. Ich will zerstören jeden Wahn, der Gewalt hat über den Menschen. Ich will zerstören die Herrschaft des Einen über die Andern, der Todten über die Lebendigen, des Stoffes über den Geist; ich will zerbrechen die Gewalt der Mächtigen, des Gesetzes und des Eigenthums. Der eigne Wille sei der Herr des Menschen, die eigne Lust sein einzig Gesetz, die eigne Kraft sein ganzes Eigenthum, denn das Heilige ist allein der freie Mensch, und nichts Höheres ist denn Er. Vernichtet sei der Wahn, der Einem Gewalt giebt über Millionen, der Millionen unterthan macht dem Willen eines Einzigen, der Wahn, der da lehrt: der Eine habe die Kraft die Andern alle zu beglücken. Das Gleiche darf nicht herrschen über das Gleiche, das Gleiche hat nicht höhere Kraft denn das Gleiche, und da Ihr Alle gleich, so will ich zerstören jegliche Herrschaft des Einen über den Andern.
Vernichtet sei der Wahn, der dem Tode Gewalt giebt über das Leben, der Vergangenheit über die Zukunft. Das Gesetz der Todten, das ist ihr eigen Gesetz, es theilt ihr Loos und stirbt mit ihnen, es darf nicht herrschen über das Leben. Das Leben ist sich selbst sein Gesetz. Und weil das Gesetz für die Lebendigen ist und nicht für die Todten, und weil Ihr lebendig seid und Keiner ist, der über Euch wäre, so seid Ihr selbst das Gesetz, so ist Euer eigner freier Wille das einzige höchste Gesetz, und ich will zerstören die Herrschaft des Todes über das Leben.
Ich bin das ewig verjüngende, das ewig schaffende Leben! wo ich nicht bin, da ist der Tod! Ich bin der Traum, der Trost, die Hoffnung des Leidenden! Ich vernichte was besteht, und wohin ich wandle, da entquillt neues Leben den todten Gestein. Ich komme zu Euch, um zu zerbrechen alle Ketten, die Euch bedrücken, um Euch zu erlösen aus der Umarmung des Todes, und ein junges Leben durch euere Glieder zu ergießen. Alles, was besteht, muß untergehen, das ist das ewige Gesetz der Natur, das ist die Bedingung des Lebens, und ich, die ewig Zerstörende, vollführe das Gesetz, und schaffe das ewig junge Leben. Ich will zerstören von Grund aus die Ordnung der Dinge, in der Ihr lebt, denn sie ist entsproßen der Sünde, ihre Blüthe ist das Elend und ihre Frucht das Verbrechen; die Saat aber ist gereift und der Schnitter bin ich. Ich will zerstören jeden Wahn, der Gewalt hat über den Menschen. Ich will zerstören die Herrschaft des Einen über die Andern, der Todten über die Lebendigen, des Stoffes über den Geist; ich will zerbrechen die Gewalt der Mächtigen, des Gesetzes und des Eigenthums. Der eigne Wille sei der Herr des Menschen, die eigne Lust sein einzig Gesetz, die eigne Kraft sein ganzes Eigenthum, denn das Heilige ist allein der freie Mensch, und nichts Höheres ist denn Er. Vernichtet sei der Wahn, der Einem Gewalt giebt über Millionen, der Millionen unterthan macht dem Willen eines Einzigen, der Wahn, der da lehrt: der Eine habe die Kraft die Andern alle zu beglücken. Das Gleiche darf nicht herrschen über das Gleiche, das Gleiche hat nicht höhere Kraft denn das Gleiche, und da Ihr Alle gleich, so will ich zerstören jegliche Herrschaft des Einen über den Andern.
Vernichtet sei der Wahn, der dem Tode Gewalt giebt über das Leben, der Vergangenheit über die Zukunft. Das Gesetz der Todten, das ist ihr eigen Gesetz, es theilt ihr Loos und stirbt mit ihnen, es darf nicht herrschen über das Leben. Das Leben ist sich selbst sein Gesetz. Und weil das Gesetz für die Lebendigen ist und nicht für die Todten, und weil Ihr lebendig seid und Keiner ist, der über Euch wäre, so seid Ihr selbst das Gesetz, so ist Euer eigner freier Wille das einzige höchste Gesetz, und ich will zerstören die Herrschaft des Todes über das Leben.
Eu sou a vida sempre rejuvenescendo, sempre criando! onde não estou, há morte! Eu sou o sonho, o consolo, a esperança do sofrimento! Eu destruo o que existe, e onde quer que eu vá, nova vida brota da rocha morta. Venho a você para quebrar todas as correntes que o oprimem, para redimi-lo do abraço da morte e derramar vida jovem por seus membros. Tudo o que existe deve perecer, essa é a lei eterna da natureza, essa é a condição da vida, e eu, o eternamente destrutivo, cumpro a lei e crio a vida eternamente jovem. Eu quero destruir por baixo a ordem das coisas em que você vive, pois ela nasceu do pecado, sua flor é a miséria e seu fruto é o crime; mas a semente amadureceu, e eu sou o ceifeiro. Eu quero destruir toda ilusão que tem poder sobre as pessoas. Quero destruir o domínio de um sobre o outro, dos mortos sobre os vivos, da matéria sobre o espírito; Quero quebrar o poder dos poderosos, da lei e da propriedade. A própria vontade do homem é seu mestre, seu próprio desejo sua única lei, sua própria força sua inteira propriedade, pois só o santo é o homem livre, e nada é superior a ele. Destrua seja a ilusão que dá poder a um sobre milhões, que torna milhões sujeitos à vontade de um único, a ilusão que ensina que alguém tem o poder de fazer todos os outros felizes. O mesmo não deve governar o mesmo, o mesmo não tem poder superior ao mesmo, e como vocês são todos iguais, destruirei qualquer domínio de um sobre o outro.
Destruída seja a ilusão que dá poder à morte sobre a vida, o passado sobre o futuro. A lei dos mortos é sua própria lei, compartilha seu destino e morre com eles, não deve governar a vida. A vida é sua própria lei. E porque a lei é para os vivos e não para os mortos, e porque você está vivo e não há ninguém acima de você, você mesmo é a lei, seu próprio livre arbítrio é a única lei suprema, e eu quero destruir o domínio da morte sobre a vida.
Vernichtet sei der Wahn, der den Menschen unterthan macht seinem eignen Werke, dem Eigenthume. Das höchste Gut des Menschen ist seine schaffende Kraft, das ist der Quell, dem ewig alles Glück entspringt, und nicht im Erzeugten, im Erzeugen selbst, im Bethätigen eurer Kraft liegt euer wahrer höchster Genuß. Des Menschen Werk, es ist leblos, das Lebendige darf sich nicht dem Leblosen verbinden, darf sich nicht ihm unterthan machen. Darum sei vernichtet der Wahn, der den Genuß beschränkt, die freie Kraft hemmt, der das Eigenthum schafft außer dem Menschen und ihn zum Knechte macht seines eignen Werkes.
Blickt hin, ihr Unglücklichen, auf jene gesegneten Fluren, die Ihr jetzt als Knechte, als Fremdlinge durchstreift. Frei sollt Ihr auf ihnen wandeln, frei vom Joche der Lebendigen, frei von den Fesseln der Todten. Was die Natur geschaffen, die Menschen bebaut und zu fruchttragenden Gärten umgewandelt, es gehört den Menschen, den Bedürftigen, und Keiner darf kommen und sagen: "Mir allein gehört dies Alles, und ihr Andern Alle seid nur Gäste, die ich dulde, so lange es mir gefällt und sie mir zinsen, und die ich verjage, sobald mich die Lust treibt. Mir gehört, was die Natur geschaffen, der Mensch gewirkt und der Lebendige bedarf." Vernichtet sei diese Lüge, nur dem Bedürfnisse allein gehört, was es befriedigt, und im Überfluß bietet solches die Natur und Euere eigne Kraft. Seht dort die Häuser in den Städten, und Alles was den Menschen vergnügt und erfreut, woran Ihr als Fremdlinge vorüberwandeln müßt; des Menschen Geist und Kraft hat es geschaffen, und darum gehört es den Menschen, den Lebendigen, und nicht Einer darf da kommen und sagen: "Mir gehört Alles, was die Menschen geschaffen mit ihrem Fleiße. Ich allein habe ein Recht darauf und die Andern genießen nur, so weit es mir beliebt und sie mir zinsen." Zerstört sei diese Lüge mit den andern; denn was der Menschheit Kraft geschaffen, das gehört der Menschheit zum freien unbeschränkten Genusse, wie alles Andere auch was da ist auf Erden.
Destrua seja a ilusão que torna o homem sujeito ao seu próprio trabalho, sua propriedade. O bem supremo do homem é seu poder criador, que é a fonte de onde brota para sempre toda felicidade, e seu verdadeiro gozo supremo não está no que é produzido, na própria produção, no exercício de seu poder. A obra do homem é sem vida, os vivos não devem se unir com os sem vida, não devem se submeter a ela. Portanto, seja destruída a ilusão que restringe o gozo, inibe o poder livre, que cria propriedade fora do homem e o torna escravo de seu próprio trabalho.
Olhe, seus infelizes, para aqueles campos abençoados que você agora vaga como servos, como estranhos. Você deve andar sobre eles livre, livre do jugo dos vivos, livre das cadeias dos mortos. O que a natureza cria, que as pessoas cultivam e transformam em jardins frutíferos, é do povo, dos necessitados, e ninguém pode vir e dizer: "Tudo isso pertence apenas a mim, e todos vocês são apenas hóspedes, a quem Eu tolero por tanto tempo Isso me agrada e eles me rendem interesse, e eu os afugento assim que meu desejo me leva. Eu possuo o que a natureza criou, o que o homem fez e o que os vivos precisam." Destrua esta mentira, só o que satisfaz as necessidades pertence somente às necessidades, e a natureza e sua própria força oferecem essas coisas em abundância. Veja lá as casas nas cidades, e tudo o que diverte e encanta as pessoas, pelas quais vocês como estranhos têm que passar; Foi criado pelo espírito e poder do homem, e é por isso que pertence aos viventes, e ninguém pode vir e dizer: "Tudo o que os homens criaram com sua diligência pertence a mim. Só eu tenho o direito de ele e os outros desfrutam apenas até onde eu quero e eles me rendem juros." Destrua esta mentira com os outros; porque o que criou o poder para a humanidade pertence à humanidade para gozo gratuito e ilimitado, como tudo o mais que existe na terra.
Zerstören will ich die bestehende Ordnung der Dinge, welche die einige Menschheit in feindliche Völker, in Mächtige und Schwache, in Berechtigte und Rechtlose, in Reiche und Arme theilt, denn sie macht aus Allen nur Unglückliche. Zerstören will ich die Ordnung der Dinge, die Millionen zu Sclaven von Wenigen, und diese Wenigen zu Sclaven ihrer eignen Macht, ihres eignen Reichthumes macht. Zerstören will ich diese Ordnung der Dinge, die den Genuß trennt von der Arbeit, die aus der Arbeit eine Last, aus dem Genusse ein Laster macht, die einen Menschen elend macht durch den Mangel, und den andern durch den Überfluß. Zerstören will ich diese Ordnung der Dinge, welche die Kräfte der Menschen verzehrt im Dienste der Herrschaft der Todten, des leblosen Stoffes, welche die Hälfte der Menschen in Thatlosigkeit oder nutzloser Thätigkeit erhält, die Hunderttausende zwingt, ihre kräftige Jugend in geschäftigem Müssiggange als Soldaten, Beamte, Spekulanten und Geldfabrikanten der Erhaltung dieser verworfenen Zustände zu weihen, während die andere Hälfte durch übermäßige Anstrengung ihrer Kräfte und Aufopferung jedes Lebensgenusses das ganze Schandgebäude erhalten muß. Zerstören bis auf die Erinnerung daran will ich jede Spur dieser wahnwitzigen Ordnung der Dinge, die zusammengefügt ist aus Gewalt, Lüge, Sorge, Heuchelei, Noth, Jammer, Leiden, Thränen, Betrug und Verbrechen, und der nur selten zuweilen ein Strom unreiner Lust, fast nie aber ein Strahl reiner Freude entquillt. Zerstört sei Alles, was Euch bedrückt und leiden macht, und aus den Trümmern dieser alten Welt erstehe eine neue, voll nie geahnten Glückes. Nicht Haß, nicht Neid, nicht Mißgunst und Feindschaft sei fortan unter Euch, als Brüder sollt Ihr Alle, die Ihr da lebt, Euch erkennen, und frei, frei im Wollen, frei im Thun, frei im Genießen, sollt Ihr den Werth des Lebens erkennen. Darum auf, ihr Völker der Erde! auf, ihr Klagenden, ihr Gedrückten, ihr Armen! auf, auch Ihr Andern, die Ihr mit eitlem Glanze der Macht und des Reichthumes vergeblich die innere Trostlosigkeit Eures Herzens zu umkleiden strebt! auf! folgt in buntem Gemische meiner Spur, denn keinen Unterschied weiß ich zu machen unter denen, so mir folgen. Nur zwei Völker noch giebt es von jetzt an: Das Eine, welches mir folgt, das Andere, welches mir widerstrebt. Das Eine führe ich zum Glücke, über das Andere schreite ich zermalmend hinweg, denn ich bin die Revolution, ich bin das ewig schaffende Leben, ich bin der einige Gott, den alle Wesen erkennen, der Alles, was ist, umfaßt, belebt und beglückt!»
Quero destruir a ordem existente das coisas, que divide a humanidade unida em povos hostis, em poderosos e fracos, em quem tem direitos e em quem não tem direitos, em ricos e pobres, porque só faz de todos infelizes. . Quero destruir a ordem das coisas que torna milhões de escravos de poucos, e esses poucos escravos de seu próprio poder, de sua própria riqueza. Quero destruir essa ordem de coisas que separa o prazer do trabalho, que faz do trabalho um fardo, do prazer um vício, que faz um homem miserável por carência e outro por abundância. Quero destruir esta ordem de coisas, que consome as forças dos homens a serviço do domínio dos mortos, da matéria inanimada, que mantém metade das pessoas em ociosidade ou atividade inútil, que obriga centenas de milhares a passar sua vigorosa juventude em ociosidade ocupada como soldados, Para dedicar funcionários, especuladores e fabricantes de dinheiro à preservação deste estado de coisas depravado, enquanto a outra metade deve preservar todo o edifício vergonhoso através do esforço excessivo de sua força e sacrifício de todos os prazeres da vida. Quero destruir todos os vestígios dessa ordem insana de coisas, que é composta de violência, mentiras, cuidados, hipocrisia, miséria, miséria, sofrimento, lágrimas, engano e crime, e que raramente às vezes é um fluxo de luxúria impura, quase nunca, mas um raio de pura alegria emana. Destrua tudo o que te deprime e te faz sofrer, e das ruínas deste velho mundo surge um novo, cheio de felicidade que você nunca imaginou. Nenhum ódio, nenhuma inveja, nenhuma inveja e inimizade estarão entre vocês de agora em diante, todos vocês que moram lá devem se reconhecer como irmãos, e livres, livres em vontade, livres em ação, livres em gozo, vocês devem apreciar o valor de vida reconhecer. Portanto, levantem-se, povos da terra! para cima, vocês enlutados, vocês oprimidos, vocês pobres! Levantai-vos também vós outros, que em vão se esforçam por revestir a desolação interior do vosso coração com o vão esplendor do poder e da riqueza! sobre! segue meu rastro em uma mistura heterogênea, porque não sei diferenciar quem me segue. A partir de agora só restam dois povos: o que me segue, o outro que me resiste. Conduzo uma coisa com alegria, passo por cima da outra esmagadoramente, pois sou a revolução, sou a vida eternamente criativa, sou o único Deus que todos os seres reconhecem, que engloba, anima e faz feliz tudo o que é!»
Und seht, die Schaaren auf den Hügeln, sie liegen lautlos auf den Knieen, sie lauschen in stummer Verzückung, und wie der sonnverbrannte Boden die kühlenden Tropfen des Regens, so saugt ihr vom heißen Jammer verdorrtes Herz die Laute des brausenden Sturmes ein, und neues Leben quillt durch ihre Adern. Näher und näher wälzt sich der Sturm, auf seinen Flügeln die Revolution; weit öffnen sich die wiedererweckten Herzen der zum Leben Erwachten, und siegreich zieht ein die Revolution in ihr Gehirn, in ihr Gebein, in ihr Fleisch, und erfüllt sie ganz und gar. In göttlicher Verzückung springen sie auf von der Erde, nicht die Armen, die Hungernden, die vom Elende Gebeugten sind sie mehr, stolz erhebt sich ihre Gestalt, Begeisterung strahlt von ihrem vereitelten Antlitz, ein leuchtender Glanz entströmt ihrem Auge und mit dem himmelerschütternden Rufe: ich bin ein Mensch! stürzen sich die Millionen, die lebendige Revolution, der Mensch gewordene Gott, hinab in die Thäler und Ebenen, und verkünden der ganzen Welt das neue Evangelium des Glückes!
E veja, as multidões nas colinas, deitam-se silenciosamente de joelhos, ouvem em êxtase silencioso, e como o chão queimado de sol suga as gotas refrescantes da chuva, assim seus corações secos com a miséria quente suga os sons da tempestade que ruge, e novos A vida surge em suas veias. A tempestade está chegando cada vez mais perto, com a revolução em suas asas; escancaram os corações revividos dos despertos, e vitoriosa a revolução atrai em seus cérebros, em seus ossos, em sua carne, e os preenche completamente. Em êxtase divino eles brotam da terra, não são os pobres, os famintos, os oprimidos da miséria mais, orgulhosamente sua forma se eleva, o entusiasmo irradia de seu semblante derrotado, um esplendor luminoso emana de seus olhos e com o céu estremecendo chorar: eu sou um ser humano! os milhões, a revolução viva, Deus encarnado, descem aos vales e planícies e proclamam o novo evangelho de felicidade para o mundo inteiro!
Comentários
Postar um comentário