Mein erhabener Freund und ewig geliebter Wohlthäter!
Ihr so huldvolles Schreiben ermuthigt mich, ja es fordert mich auf, Ihnen abermals von mir in der Weise zu berichten, wie ich so oft auf Ihren für mich stets wahrhaft verehrungswürdigen Wunsch es mir zu erlauben hatte. Wenn ich daher in Schwierigkeit hierüber gerathe, so kann der Grund davon gewiss nicht etwa in einer gegen sonst minder befeuernden Wirkung Ihrer Aufforderung, sondern lediglich in dem Gegenstande der gewünschten Mittheilung liegen, als welchen ich eben mich, und das was ich erlebe und schaffe, zu erkennen habe. Ueber diesen, von Ihrer Huld zu stets für mich so erhebenden Gefühlen angeregten Gegenstand, hatte ich in Leid und Freud’ oft zu berichten: Sie wissen, mein erhabener Freund, dass ich für Leid und Freud’ von Ihnen abhing, und Ihr stets mir grossmüthig gewogenes Herz sagt Ihnen, dass ich nie verzagen durfte, wenn ich die Wagschalen, in denen meine Ruhe lag, oft mit Trauer in das Schwanken gerathen sehen musste. Darf ich nach Ihrem neuesten huldvollen Schreiben noch heute erkennen, dass jene Gewichte sich mir günstig stellen, wofür ich Sie aus tiefster Seele segne, so muss ich doch die Schwierigkeit, welche mich im Betreff der Erfüllung Ihres Wunsches jetzt belastet, in dem inneren Widerwillen ersehen, welchen ich dagegen empfinde, Sie in einer Täuschung über die sehr ernsten Nachwirkungen erhalten zu sollen, welche es auf meinen Seelenzustand ausübte, dass ich jene Wagschalen so bedenklich und anhaltend im Schwanken begriffen sah. Gewiss überwindet die Liebe endlich Alles, auch jeden Zweifel.
Meu sublime amigo e benfeitor eternamente amado!
Sua gentil carta me encoraja, na verdade me desafia, a mais uma vez lhe falar sobre mim da maneira que tantas vezes tive que me permitir fazer a seu pedido, o que sempre foi verdadeiramente venerável para mim. Se, portanto, me encontro em dificuldade com relação a isso, a razão para isso certamente não pode estar em nenhum efeito menos inspirador de seu pedido, mas apenas no objeto da comunicação desejada, como o qual tenho de reconhecer a mim mesmo e o que experimento e crio. Muitas vezes tive que relatar com tristeza e alegria sobre esse objeto, que sua bondade sempre inspirou em mim sentimentos tão elevados: Você sabe, meu exaltado amigo, que eu dependia de você para a tristeza e a alegria, e seu coração, que é sempre magnanimamente gentil comigo, lhe diz que nunca me foi permitido desesperar quando muitas vezes tive que ver os vagões, nos quais minha paz estava, vacilarem com a dor. Se, depois de sua última carta gentil, eu ainda posso reconhecer hoje que esses pesos são favoráveis a mim, pelo que o abençoo do fundo de minha alma, devo, no entanto, ver a dificuldade que agora me sobrecarrega em relação à realização de seu desejo na relutância interior que sinto em mantê-lo em um engano sobre os efeitos posteriores muito sérios que tiveram sobre o estado de minha alma o fato de eu ter visto aqueles vagões balançando tão precária e persistentemente. Certamente, o amor acaba superando tudo, até mesmo todas as dúvidas.
Soll ich Ihnen jedoch heute über mich Auskunft geben, und Ihnen vor Allem von dem Werke berichten, dem Sie Ihre so über Alles wichtige Theilnahme zugewandt haben,so muss ich Ihnen bekennen, dass die Erfahrungen der beiden vergangenen Jahre im Betreff des Schicksales eben jenes Werkes diesem nicht förderlich gewesen sind. Und hierin liegt die grosse Schwierigkeit für meine Mittheilung. Denn das mir Unbegreifliche musste ich wahrnehmen, dass jede Hinweisung in diesem Bezug von dem Einzigen unverstanden blieb, der hier einzig mein Schicksal, und zwar mit dem tiefsten Bewusstsein hiervon, in den Händen hatte.
Wie ich es nun heute anfangen möchte, mich hierin Ihnen verständlich zu machen, will ich abermals versuchen, und ich unternehme diess einfach dadurch, dass ich, wie Sie so huldvoll es wünschen, über mich und mein Werk berichte. —
Es ist Ihnen nicht unbekannt geblieben, aus welcher Stimmung und welchem Entschlusse vor nun zwanzig Jahren die Conzeption des grossen Bühnenfestspieles: der Ring des Nibelungen, hervorging. Ich wollte nie mehr ein Werk für unsre bestehenden Theater schreiben, dagegen einen Plan von solcher Grösse ausführen, dass dabei von jeder Verwirklichung durch unsre Operntheater nothwendig abgesehen werden musste. Zu diesem Entschlusse war ich unter dem Befassen mit einem Theater gelangt, welches damals als das beste in Deutschland anzusehen war, und nachdem ich in Dresden Sieben Jahre über meine bis dahin geschriebenen Werke, mit vollstem und reichlichstem Wohlwollen von oben wie von unten, in freiester Stellung und mit der hinreichendsten Macht über die vorzüglichsten Kunstmittel, ganz nach meinen Intentionen persönlich zur Aufführung gebracht hatte. Trotz dieser Vortheile musste ich gerade an den mir ermöglichten, relativ besten Leistungen, den weiten Abstand meiner wahrhaften Intentionen von dem Geiste unsrer Theateranstalten erkennen, worüber ich seitdem andrerseits mich umständlich genug ausgesprochen habe. Zu der Ausführung des Nibelungenringes begeisterte mich nun einzig die Annahme, ihn dereinst unter den ausnahmeweisen Umständen zur Darstellung bringen zu können, welche ich später in dem Vorwort zu der Herausgabe der Dichtung desselben deutlich angab. So, auf das gänzlich Ungewisse hin, unternahm ich die musikalische Ausführung: nachdem ich das „Rheingold“ und die ‚Walküre“ im ersten Anlaufe wirklich vollendet hatte, musste ich aber inne werden, dass ich die Kräfte meiner Imagination im Betreff ihrer Ausdauer unnatürlich überschätzt hatte.
Devo, porém, hoje dar-lhe informações sobre mim e, sobretudo, falar-lhe do trabalho ao qual dedicou a sua simpatia, que é tão importante?
Devo confessar-lhes que as experiências dos últimos dois anos não contribuíram para o destino desse trabalho. E é aqui que reside a grande dificuldade da minha comunicação. Porque tive que perceber o que era incompreensível para mim, que cada indicação nesse sentido
permaneci incompreendido pelo único que só aqui tinha meu destino em suas mãos, e na verdade com a mais profunda consciência dele.
Tentarei novamente hoje me tornar compreensível para você, e farei isso simplesmente relatando sobre mim e meu trabalho, como você tão graciosamente deseja. -
O senhor não desconhece a disposição e a decisão que deram origem à concepção do grande festival de palco: O Anel do Nibelungo, há vinte anos. Eu nunca mais quis escrever uma obra para nossos teatros existentes, mas queria executar um plano de tal magnitude que qualquer realização em nossos teatros de ópera teria de ser dispensada. Cheguei a essa decisão ao lidar com um teatro que, na época, era considerado o melhor da Alemanha, e depois de ter apresentado pessoalmente as obras que havia escrito até então em Dresden por sete anos, com a mais completa e abundante benevolência de cima e de baixo, na posição mais livre e com o poder mais suficiente sobre os meios artísticos mais excelentes, inteiramente de acordo com minhas intenções. Apesar dessas vantagens, tive de reconhecer a grande distância entre minhas verdadeiras intenções e o espírito de nossas instituições teatrais, justamente por causa das performances relativamente melhores que me foram possibilitadas. A única coisa que me inspirou a apresentar o Anel do Nibelungo foi a suposição de que um dia eu poderia apresentá-lo nas circunstâncias excepcionais que mais tarde declarei claramente no prefácio da publicação de sua poesia. Assim, diante da total incerteza, empreendi a realização musical: depois de realmente ter concluído o "Rheingold" e a "Walküre" na primeira tentativa, no entanto, tive que perceber que havia superestimado de forma não natural os poderes da minha imaginação em termos de resistência.
Um dem Ausserordentlichen meines Werkes auch in seinem Instrumentalcolorit zu entsprechen, war ich kühn an eine gänzlich neue, noch nie angewendete, reich belebte Textur des Orchester’s gegangen; hierbei hatte ich Vieles, ja fast Alles, als ungemeine, noch nie erprobte Neuerungen, in einem gewissen Sinne mir als Fragen vorzubehalten, welche meine spätere Erfahrung mir selbst erst richtig beantworten sollte, sobald ich dereinst mit dem von mir gedachten Orchester unmittelbar verkehren, und beim lebenvollen Erklingen meiner kühnen Combinationen von der Richtigkeit derselben mich zu überzeugen Gelegenheit fände. Diese lebendige Prüfung bis zur Vollendung des Ganzen hinausschieben zu können, diess war es eben, worin ich mich verrechnet hatte. Als ich den "Siegfried“ sofort auch begann, fühlte ich mich endlich von einem tiefen Mismuth erfasst: ich hörte nichts, um mich blieb es stumm; keiner der neuen Klänge belebte sich; mir grauste es vor meiner Arbeit wie vor einem lebendig-todten Wesen. Ich warf die Papierrollen bei Seite, und sagte mir, dass ich etwas Uebermenschliches, ja etwas Unmenschliches übernommen hatte. — So conzipirte ich den „Tristan“, und warf mich mit Eifer auf die Vollendung dieses Werkes, welches ich, im unabweislichen Bedürfnisse, eine Arbeit von mir auch wieder zu Gehör zu bekommen, gegen meine sonstige Abneigung wieder für das gewöhnliche Theater bestimmte, eben nur um aus diesem gespenstischen Notenpapier-Verkehre herauszukommen. Durch Sie, mein erhabener Freund, wurde mir endlich diese seitdem lange vergeblich ersehnte Aufführung des "Tristan“, unter meiner Leitung und von mir selbst belebt, ermöglicht. Die Wiederbelebung meines plastischen Conzeptionsvermögens wendete ich sofort auf die Wiederaufnahme der Instrumentirung der fertigen Theile des „Siegfried“ an. Grausame Störungen unterbrachen mich in dieser Arbeit. Als ich wieder zu nöthiger Geistesfreiheit gelangte, ersah ich die Möglichkeit einer Aufführung des Nibelungenwerkes durch die Umstände von Neuem weit hinausgerückt; es drängte mich dagegen, wiederum eine Arbeit zu liefern, welche sofort nach ihrer Beendigung zur Aufführung gelangen könnte, weil ich fühlte dass ich dieser unmittelbaren Berührung mit der Tonwirklichkeit noch zur Auffrischung meiner conzeptiven Kräfte bedurfte. Ich habe seitdem die „Meistersinger“ gehört, Dank Ihnen, mein Königlicher Freund, in unvergesslicher Weise!
A fim de corresponder à natureza extraordinária do meu trabalho também em sua cor instrumental, abordei corajosamente uma textura de orquestra completamente nova, nunca antes usada e ricamente animada; Com isso, tive que reservar muito, na verdade quase tudo, como inovações imensas, nunca antes testadas, em certo sentido como perguntas para mim mesmo, que minha experiência posterior só responderia corretamente quando um dia eu tivesse contato direto com a orquestra que concebi e tivesse a oportunidade de me convencer da correção de minhas combinações ousadas quando elas soassem vivas. O fato de poder adiar esse teste vivo até a conclusão do conjunto foi exatamente o que eu havia calculado mal. Quando comecei imediatamente o "Siegfried", finalmente me senti tomado por uma profunda confusão: eu não ouvia nada, tudo ao meu redor permanecia em silêncio; nenhum dos novos sons ganhava vida; eu temia meu trabalho como um ser vivo e morto. Joguei os rolos de papel de lado e disse a mim mesmo que havia assumido algo sobre-humano, na verdade, algo desumano. - Assim, concebi o "Tristão" e me lancei com zelo na conclusão dessa obra, que eu, na necessidade indispensável de ter uma obra minha ouvida novamente, contra minha outra aversão, destinei novamente ao teatro comum, precisamente para sair desse tráfico fantasmagórico de papel musical. Por meio de você, meu exaltado amigo, pude finalmente fazer essa apresentação de "Tristão", que há muito tempo eu desejava em vão, sob minha direção e animada por mim mesmo. Imediatamente apliquei o renascimento de minha concepção plástica à retomada da orquestração das partes completas de "Siegfried". Distúrbios cruéis me interromperam nesse trabalho. Quando recuperei a liberdade mental necessária, senti que a possibilidade de uma apresentação da obra do Nibelungo havia sido adiada pelas circunstâncias; por outro lado, fui instado a entregar outra obra que pudesse ser executada imediatamente após sua conclusão, porque senti que ainda precisava desse contato direto com a realidade do som para renovar meus poderes conceituais. Desde então, ouvi a "Meistersinger", graças a você, meu amigo real, de uma forma inesquecível!
Jetzt galt es, mich von allem Geräusch und Getreibe zurückzuziehen, um meine schön belebten Kräfte der endlichen Ausführung meines grossen Werkes einzig zu widmen. Ich vollendete, sobald einige Ruhe in meine Lebensbeziehungen einkehrte, die Composition des "Siegfried“, während mich zugleich der unsägliche Schmerz der Aufführung des "Rheingoldes“ gegen meinen Willen und ohne meine Mitwirkung, als Münchener Opernvorstellung, traf. Dank den himmlischen Mächten, die mir mit jeder Selbstaufopferung treu beistanden, durfte ich mich erholen, und nachdem ich das schmerzlichste Gefühl des Vater’s, dem man sein Kind entrissen, um es der Prostitution preiszugeben, überlebt, warf ich mich, wie zur Selbstbetäubung, auf die Composition auch der "Götterdämmerung“, von welcher ich einen grossen, besonders schwierigen Theil wirklich ausführte. Hierüber traf mich nun der zweite Schicksalsschlag: kein Bitten, kein Flehen vermochte es, der "Walküre“ das gleiche Loos wie dem "Rheingold“ zu ersparen; ich musste erleben, dass auch dieses Werk, welches mir selbst noch ein tief geheimnissvolles Räthsel - nur durch mich selbst zu lösen — war, in den Pfuhl des mir in der Seele verhassten Theaters und seiner widerwärtigen Routine geworfen wurde! — Was sind mir nun jene Werke? Waren sie früher bange, erlösungsbedürftige Gespenster, was können sie mir jetzt anderes sein, alsbesudelte Fratzen? —
Doch dieses geschah, um Ihnen, meinem grossen Wohlthäter, dessen erstes an mich gerichtetes Wort mir die Zusicherung eines fortan von jeder Sorge befreieten Lebens verhiess, mich dankbar
zu erweisen, ja — eine Freude zu machen. Sie sagen mir diess ja selbst, so schön und ergreifend, dass Sie mich wohl dazu ermu- thigen, Ihnen wahrhaft zu bezeugen, dass diese Freude an meinen Werken, wenn sie Ihnen unter solchen Umständen möglich war, mit den unerhörtesten Schmerzen, die je einem Künstler auferlegt werden konnten, bezahlt worden ist.
Vielleicht war es diese stolze Genugthuung, meinem grossen Wohlthäter durch solch ein Opfer meinen Dank bezeugt zu haben, welche auch ihrerseits mich soweit wieder erhob und erkräftigte, dass ich endlich wieder an die Ausführung der Partitur, durch In- strumentirung der neu componirten Theile meines Werkes, ging. Da erlahmte ich, wie damals. Wie soll ich die geistige Conzeption in lebenvollen Klang umsetzen, wenn mich immer nur Notenlinien anstarren?
Agora era hora de me afastar de todo barulho e atividade, a fim de dedicar meus poderes lindamente revigorados apenas à execução final de meu grande trabalho. Assim que alguma calma voltou à minha vida, completei a composição de "Siegfried", ao mesmo tempo que me atingiu a dor indescritível de interpretar "Rheingold" contra a minha vontade e sem a minha participação, como uma ópera de Munique. Graças aos poderes celestiais, que me ajudaram fielmente em todos os sacrifícios, pude me recuperar e, depois de sobreviver ao sentimento mais doloroso do pai, de quem o filho foi arrancado para ser abandonado à prostituição, me joguei no chão. como se quisesse me anestesiar também com a composição do "Götterdämmerung", do qual na verdade executei uma parte grande e particularmente difícil. O segundo golpe do destino me atingiu agora: nenhuma súplica, nenhuma súplica foi capaz de poupar a "Valquíria" o mesmo destino de "Rheingold". ; Tive que vivenciar que esta obra, que ainda era para mim um enigma profundamente misterioso - a ser resolvido apenas por mim mesmo - foi lançada na fossa do teatro e em sua rotina repugnante, que eu ódio em minha alma! - O que tenho agora Essas obras? Se costumavam ser fantasmas medrosos e necessitados de redenção, o que podem significar para mim agora senão caretas sujas?—
Mas isso aconteceu para me deixar grato a você, meu grande benfeitor, cuja primeira palavra dirigida a mim me prometeu a garantia de uma vida livre de todas as preocupações a partir de agora
para provar, sim - para dar prazer. Você mesmo me diz isso, de maneira tão bela e comovente que provavelmente me encoraja a realmente testemunhar a você que essa alegria em meus trabalhos, se fosse possível para você sob tais circunstâncias, com a dor mais incrível que os artistas já sentiram, poderia ser imposto, foi pago.
Talvez tenha sido esta orgulhosa satisfação de ter demonstrado a minha gratidão ao meu grande benfeitor através de tal sacrifício, que por sua vez me elevou e fortaleceu até ao ponto em que finalmente voltei à execução da partitura, através da instrumentação das partes recém-compostas de meu trabalho, foi. Então, como naquela época, fiquei mole. Como vou traduzir a concepção espiritual em som vivo se apenas pautas olham para mim?
Ich höre nicht mehr; es erklingt mir nichts mehr. Will ich mich zu mechanischem Arbeiten zwingen, so bin ich unsicher, quäle mich, und weiss mir nicht zu helfen, da ich das Stümpern nun einmal nicht gelernt habe. So steht es, mein erhabener Freund, und diese traurige Auskunft hatte ich Ihnen über mich zu geben. Gewiss war es nicht unrecht,
wenn ich hierin eine Schwierigkeit zu erkennen glaubte.
Wie soll es nun aber mit mir werden? Wie mit meinem Werke,
für welches Sie mich immer wieder begeistern, wenn Sie es so
hoch stellen, ja es für das grösste ansehen, das aus einem mensch- lichen Geiste hervorgegangen sei? — Gewiss, so kann es nicht bleiben: mir muss eine bestimmte Aussicht für die Erfüllung meiner Anforderungen im Betreff der einzig entsprechenden Aufführung meines Werkes sich eröffnen, soll ich den Muth und die Fähigkeit zu seiner Vollendung wiedergewinnen. Und diess ist es, worüber
ich im tiefsten Leiden gesonnen habe, und worüber ich, wie Sie so huldvoll es wünschen, mich Ihnen nun mittheilen will. —
Sie rufen mir huldvoll zu, mich nicht so ganz von meinen Freunden fern zu halten, mich nicht so selten diesen persönlich zu zeigen? - Wie freut es mich, in dieser liebevollen Aufforderung im
Voraus Ihre Zustimmung zu einem Vorhaben ausgedrückt zu sehen, zu welchem mich, nach reiflicher Erwägung, die Sorge für das Leben meines grossen Werkes bestimmt hat. — Die Königliche Akademie der Künste in Berlin hat mir die Ehre erwiesen, ganz aus freiem Antriebe mich zu ihrem Mitgliede zu ernennen; ich bin
dieser ersten in Deutschland mir erwiesenen Auszeichnung dieser Art meinen Dank zu bezeigen gehalten, und will diesen dadurch abtragen, dass ich in einer öffentlichen Sitzung der Akademie einen Vortrag über die „Bestimmung der Oper“ halte. An diesen Vortrag gedenke ich zugleich eine Darlegung des Planes für die Aufführung meines grossen Bühnenfestspieles anzuknüpfen, und will nun sehen wie weit es mir möglich wird, hierdurch zur Bethätigung einer Theilnahme an der Förderung meines Unternehmens anzuregen, für welche verschiedene bedeutende Anzeichen sich als nicht ungünstig herausstellen. Mein Zweck ist, hierdurchim günstigen Falle - ein deutsches National-Unternehmen hervorzurufen, dessen Leitung natürlich mir gänzlich allein nur in die Hände gelegt werden darf, und welches ich in meinem Vorworte zu dem Bühnenfestspiele genau so vorgezeichnet habe, wie es in Wahrheit einzig erfolgreich auszuführen ist. Sollte mir diess gelingen, so hätte ich Ihnen, mein erhabener Freund, eine hoffentlich grosse Erleichterung zugeführt, wenn Sie selbst noch die frühere
Não ouço mais nada; Não consigo ouvir mais nada. Se quero me obrigar a fazer trabalhos mecânicos, fico inseguro, me torturo e não sei o que fazer, pois simplesmente não aprendi a mexer. É assim, meu exaltado amigo, e esta é a triste informação que tive para lhe contar sobre mim. Certamente não foi errado
se eu achasse que via uma dificuldade nisso.
Mas como deveria ser comigo agora? Tal como acontece com o meu trabalho
pelo qual você me inspira de novo e de novo, se você gostar
colocá-lo em posição elevada, na verdade considerá-lo como o maior que emergiu de um espírito humano? — Certamente, não pode ficar assim: devo ter uma certa perspectiva de cumprir as minhas exigências relativamente à única execução adequada do meu trabalho, se quiser recuperar a coragem e a capacidade para o completar. E isso é sobre o que
Meditei na mais profunda tristeza e sobre a qual, como você tão graciosamente deseja, compartilharei agora com você. -
Eles gentilmente me pedem para não me manter completamente longe dos meus amigos, para não me mostrar pessoalmente a eles tão raramente? - Como estou satisfeito com este amoroso convite no
Ver antecipadamente o seu consentimento expresso a um projeto para o qual, após cuidadosa consideração, a preocupação pela vida da minha grande obra me determinou. — A Real Academia de Artes de Berlim deu-me a honra de me nomear membro por minha própria vontade; Eu sou
Continuei agradecendo o primeiro prêmio deste tipo que me foi concedido na Alemanha, e quero demonstrar minha gratidão proferindo uma palestra numa sessão pública da Academia sobre a "Determinação da Ópera". Ao mesmo tempo, pretendo acrescentar a esta palestra uma apresentação do plano de realização do meu grande festival de palco, e quero ver até que ponto é possível incentivar a participação na promoção do meu empreendimento, por quais vários sinais importantes se revelam não desfavoráveis O meu objectivo é, num caso favorável, criar uma empresa nacional alemã, cuja gestão, claro, só pode ser deixada inteiramente nas minhas mãos, e que descrevi no meu prefácio ao festival de palco exactamente como é na verdade, a única maneira de realizá-lo com sucesso é.
Sollte mir diess gelingen, so hätte ich Ihnen, mein erhabener Freund, eine hoffentlich grosse Erleichterung zugeführt, wenn Sie selbst noch die frühere Geneigtheit für die, von mir jetzt immer nur noch fester gehaltene, Idee bewahrt haben. Denn natürlich denken Sie wohl, mein huldvoller König, dass mir, namentlich in diesem Punkte, nie ein Unternehmen vorschweben kann, welches nicht mit seinem edelsten und schönsten Gewichte Ihnen zufiele, wie ich ja überhaupt nie ohne das feste Vertrauen auf Ihre erhabene Freundschaft und Gnade mich nur fähig erhalten haben würde, auf Bedeutendes noch zu sinnen.
So hätte ich mir denn bereits auch den Punkt ausgewählt, welcher der Schauplatz Unsrer grossen Kunstthaten werden soll; und, aufrichtig gesagt, das glückliche Auffinden desselben ist es, was meinem ganzen Plane erst den realen Stützpunkt gegeben hat. Der Ort, den ich im Sinne habe, entspricht in jeder Hinsicht den Anforderungen, welche ich in jenem Vorwort hierfür aufgestellt: er liegt in Bayern und hat somit meinen erhabenen Freund zum Herren. Vorzüglich günstig ist es, dass man dort nicht erst ein Theater zu erbauen hätte. Zögere ich trotz dieser Andeutungen noch diesen Ort selbst jetzt zu nennen, so messen Sie diess huldvollst der sehr natürlichen Beklemmung zu, welche mancher von mir gemachten schmerzlichen Erfahrung über die Schnelligkeit und Leichtigkeit in der Abweisung bestimmter und namhaft gemachter Vorschläge entsprungen. Ich muss dagegen wünschen, dass mein Projekt selbst mit Wohlwollen erwogen, und seine Ausführbarkeit an sich, meinem Sachverständnisse gemäss, anerkannt werde, und jede vorschnelle Opposition, welche sich im Grunde gegen die Unternehmung selbst richten würde, von dem zunächst sich darbietenden Objekte, welches hier die Wahl des Ortes wäre, somit abgelenkt werden möchte.
Demnach lege ich Ihnen, mein erhabener Freund, die ergebenste Bitte vor, Herrn Hofrath Düfflipp zu einer ausführlicheren Kenntnissnahme und Berathung dieser Angelegenheit gütigst an mich abordnen zu wollen, da eine gründliche Besprechung und Feststellung der berathenen Punkte unerlässlich ist. Es ist mir um so mehr ein Bedürfniss, mit diesem mir freundlich gewogenen Manne in eine ausführlichere Berathung einzutreten, als ich mit der Ausführung meines grösseren Projektes auch eine letzte beruhigende Lösung aller mich persönlich betreffenden Fragen in Verbindung setzen muss. Es ist mir nöthig, endlich zu wissen wohin ich gehöre, wo ich meinen festen Wohnsitz nehme und für meine Familie im bürgerlichen Sinne sorgen kann.
Se eu conseguisse isso, eu teria trazido a você, meu exaltado amigo, um grande alívio se você mesmo tivesse mantido a inclinação anterior para a ideia, que agora mantenho com ainda mais firmeza. Pois é claro que você pensa bem, meu gracioso rei, que nunca poderei imaginar um empreendimento, especialmente neste ponto, que não caia sobre você com seu peso mais nobre e mais belo, como nunca fiz sem a firme confiança em sua sublime amizade e a graça só teria me mantido capaz de pensar em coisas importantes.
Então eu já teria escolhido o ponto que será palco de nossos grandes feitos artísticos; e, falando francamente, foi a feliz descoberta que deu a todo o meu plano a base real, em primeiro lugar. O lugar que tenho em mente corresponde em todos os aspectos às exigências que estabeleci para isso naquele prefácio: é na Baviera e, portanto, tem como mestre o meu exaltado amigo. É particularmente conveniente que você não precise construir um teatro lá. Se, apesar dessas dicas, eu ainda hesito em nomear este lugar, então você gentilmente atribui isso à ansiedade natural que surgiu de muitas experiências dolorosas que tive sobre a rapidez e facilidade em rejeitar certas sugestões nomeadas. Por outro lado, devo desejar que o meu próprio projecto seja considerado com benevolência e que a sua exequibilidade em si, de acordo com a minha experiência, seja reconhecida, e que qualquer oposição precipitada, que seria basicamente dirigida contra o próprio empreendimento, seja reconhecido pelo objeto que inicialmente se apresenta, que aqui seria a escolha do local, querendo assim se distrair.
Nesse sentido, submeto a você, meu exaltado amigo, o sincero pedido de que gentilmente delegue ao Sr. Hofrath Düfflipp informações e conselhos mais detalhados sobre este assunto, uma vez que uma discussão aprofundada e determinação dos pontos discutidos é essencial. É ainda mais necessário que eu inicie uma consulta mais detalhada com este homem que tem uma boa disposição para comigo, pois também preciso de uma solução final e tranquilizadora para todas as questões que me preocupam pessoalmente em relação à execução do meu projeto maior. Preciso finalmente saber a que lugar pertenço, onde posso fixar residência permanente e onde posso cuidar da minha família no sentido burguês.
Ich habe viele Jahre meines Lebens dem wüsten Walten des Zufall’s anheim geben müssen, nenne keinen Besitz mein, und lebe wie ein Flüchtling in der Welt. Für den so wichtig gewordenen Rest meines Lebens kann ich hier, wohin der Zufall mich warf, nicht verbleiben; ich muss dort leben, wo ich mir zugleich einen angemessenen Wirkungskreis bereitet wissen kann: diess muss im Herzen Deutschland’s sein, und glücklich bin ich, diesen jetzt auserwählten Punkt in Ihrem Königreiche inbegriffen gefunden zu haben. Dort wünsche ich meinen dauernden Heerd zu gründen, um ihn als lebenvolles Eigenthum dereinst meinen Erben hinterlassen zu können. Diess, mein huldreicher Herr und Freund, sind die Wünsche, ohne deren Erfüllung ich nicht mehr gedeihen kann; und ich lege sie meinem erhabenen Wohlthäter an das Herz, in dem unerschütterten Vertrauen, dass Sie sie gnädig erwägen und nach Möglichkeit ihre Erfüllung gewähren wollen. - -
Wie tröstlich würde es mir nun sein, wenn ich, von mir ab zu Demjenigen, dessen edelste Freundschaft ich fortwährend anspreche, mich wendend, selbst einer heiteren Zufriedenheit begegnen dürfte! Sehr erschreckt hat es mich dagegen, aus Ihrem gnädigen Schreiben ersehen zu müssen, dass Sie im Laufe der letzten Zeiten Ihrer Königlichen Würde so wenig froh wurden, dass Sie durch quälende und niederdrückende Erfahrungen derselben fast bis zur Entsagung abgeneigt wurden. Es ist mir, der ich allem politischen Leben so fern stehe, unmöglich hierin klar zu sehen, und ich muss nur fürchten, dass Vieles, was, äusserlich betrachtet, der neuesten Gestaltung der Dinge in Deutschland einen so bedeutenden Anschein giebt, nicht durch die Mittel und in der Weise zu Stande gekommen sei, wie es Ihrem Königlichen Gefühle hiervon entsprochen haben würde. Wie sehr hätte ich allerdings schon vor fünf Jahren gewünscht, dass gerade Bayern darin die Initiative ergriffen hätte, worin es jetzt vielleicht einer fremden Initiative hat nachgeben müssen: gewiss hätte Bayern, zum grossen Heile des Ganzen, von sich aus viel bedeutender in die deutsche Frage ein- greifen müssen, um ihr eine Gestalt zu geben, welche jetzt erst vielleicht sehr langsam sich herausbilden wird. Aber, diese Ausbildung zu beschleunigen hat Bayern jetzt immer noch die ganz besondere Fähigkeit; nur darf es sich nicht ziehen lassen, sondern es muss selbst ziehen, und was ihm hierfür immer mehr an realer Macht abgeht, kann sich ihm, gerade mit einem König Ludwig Il an der Spitze, sehr wohl durch ideale Macht ersetzen.
Tive de entregar muitos anos da minha vida ao domínio selvagem do acaso, não chamar nenhuma propriedade de minha e viver como um refugiado no mundo. Durante o resto da minha vida, que se tornou tão importante, não posso permanecer aqui, onde o acaso me jogou; Devo viver onde possa ao mesmo tempo saber que preparei para mim uma esfera de atividade adequada: esta deve ser no coração da Alemanha, e estou feliz por ter encontrado este ponto agora escolhido incluído no seu reino. Lá desejo estabelecer meu rebanho permanente para que um dia possa legá-lo aos meus herdeiros como propriedade vitalícia. Estes, meu gracioso senhor e amigo, são os desejos sem os quais não posso mais prosperar; e confio-os ao meu augusto benfeitor, na confiança inabalável de que os considerarás graciosamente e, se possível, concederás o seu cumprimento. - -
Quão reconfortante seria para mim se, afastando-me de mim mesmo e voltando-me para Aquele a cuja amizade mais nobre apelo constantemente, eu mesmo pudesse encontrar um contentamento sereno! Por outro lado, fiquei muito assustado ao ler em sua graciosa carta que, no decorrer dos últimos anos, você ficou tão pouco satisfeito com sua dignidade real que se mostrou avesso a ela quase ao ponto de renunciar por meio de experiências atormentadoras e deprimentes. É impossível para mim, que estou tão distante de toda a vida política, ver isso claramente, e só tenho que temer que muito do que, visto externamente, dá à nova forma das coisas na Alemanha uma aparência tão importante, não através de os meios e surgiu de uma maneira que corresponderia aos seus sentimentos reais sobre isso. No entanto, há cinco anos, quanto eu teria desejado que a Baviera, em particular, tivesse tomado a iniciativa, em que talvez agora tivesse de ceder a uma iniciativa estrangeira: certamente a Baviera, para o bem maior de todos, teria desempenhado um papel um papel muito mais importante na questão alemã terá de intervir para lhe dar uma forma que talvez só agora se desenvolva muito lentamente. Mas a Baviera ainda tem a capacidade muito especial de acelerar esta formação; só que não deve deixar-se arrastar, mas deve atrair-se, e o que lhe falta em poder real para este fim pode muito bem ser substituído por um poder ideal, especialmente com o rei Ludwig II à sua frente.
Wenn ich den Erfolg der ungeheuren Anstrengungen des letzten Jahres für mich deutlich bezeichnen will, so erkenne ich ihn darin, dass Deutschland davor bewahrt worden ist, ein grosses Elsass zu werden. Denn noch ein halbes Jahrhundert so fort, wie bisher, und der ganze deutsche Sinn wäre uns so untergegangen, wie er es Jenen elenden Elsässern von heute ist. Haben wir nun den deutschen Leib gerettet, so gilt es jetzt die deutsche Seele zu erkräftigen. O, mein König! Noch blickt der deutsche Genius auf Sie! Jetzt die That! Lassen Sie diese Sich nicht wieder entreissen! Geben Sie das Beispiel, -— aber das untrügliche, nicht dem Herkommen accommodirte, sondern neuursprüngliche! Die deutsche Welt preist Sie, beim Beginne des grossen Krieges das hochherzige Beispiel gegeben zu haben; — wie kummervoll, wenn ich nun aus Ihren erschütternden Andeutungen schliessen müsste, schon da- mals hätten Sie Sich nicht frei gefühlt! —
Doch genug hiervon! Habe ich mich doch hochgeehrt und beglückt zu erkennen, dass Sie mich nur jener Andeutungen würdigten, auf deren Sinn zurückzukommen mir gewiss nur mein tiefes Mitgefühl für Ihren Kummer eingeben konnte. —
Sie wünschen, mein erhabener Freund, von dem Fortgange jener Aufzeichnungen aus meinem Leben zu erfahren, von denen Sie einst Abschriften von meiner jetzigen theuren Frau anzunehmen geruhten? Wir haben hierin seit drei Jahren nicht mehr fortgefahren, da wir, unsrer arbeitsamen Tageseintheilung gemäss, diese Dictate von je auf den Abend verlegt hatten, jetzt aber der sehr angegriffene Zustand der Augen meiner Frau seit langer Zeit ihr diese Beschäftigung bei Lichte nicht mehr erlaubt: vielleicht aber auch, weil die Erinnerungen aus meinem Leben immer trauriger werden und unser Gemüth seit länger schon sehr trübe stimmen. Doch ist noch ein Rest der früheren Aufzeichnungen, meinen längeren Aufenthalt in Zürich bis zu dem damaligen Abbruch der Composition der Nibelungenstücke behandelnd, vorräthig; schon mehremale erlaubte meine liebe Frau sich, Sie ersuchen zu lassen, zum Behuf der Anknüpfung fernerer Mittheilungen, als sie von unsrem Allergnädigsten Herren gewünscht wurden, ihr nur das letzte der in Ihren Händen befindlichen Blätter zusenden lassen zu wollen: da hierauf nie eine Antwort erfolgte, erlaubt sie sich heute die gleiche Bitte noch einmal zu widerholen, um sofort ihre Kräfte Ihrem geliebten Dienste von Neuem widmen zu können. —
Se quiser descrever claramente o sucesso dos enormes esforços do ano passado, reconheço-o no facto de a Alemanha ter sido salva de se tornar uma grande Alsácia. Porque mais meio século continuaria como antes e todo o espírito alemão teria perecido para nós, tal como aconteceu com os miseráveis alsacianos de hoje. Agora que salvamos o corpo alemão, é agora uma questão de fortalecer a alma alemã. Ó, meu rei! O gênio alemão ainda está olhando para você! Agora a escritura! Não deixe que eles te roubem novamente! Dê o exemplo – mas o infalível, não adaptado à tradição, mas novo e original! O mundo alemão elogia-vos por terdes dado o exemplo generoso no início da grande guerra; Quão triste seria se eu tivesse que concluir, a partir de suas observações chocantes, que mesmo então você não se sentia livre! -
Mas chega disso! Fiquei honrado e feliz ao perceber que você estava apenas me honrando com essas dicas, cujo significado certamente só poderia ser sugerido pela minha profunda simpatia pela sua dor. -
Você deseja, meu exaltado amigo, saber do progresso daqueles registros de minha vida, dos quais você uma vez se dignou a aceitar cópias de minha atual querida esposa? Faz três anos que não continuamos assim, porque, de acordo com a nossa movimentada agenda diária, sempre adiamos esses ditados para a noite, mas agora o mau estado dos olhos da minha esposa não lhe permite esta atividade à luz há muito tempo. : mas talvez também porque as memórias da minha vida estão ficando mais tristes e nossas mentes estão muito sombrias há muito tempo. Contudo, um resquício das notas anteriores, que tratam da minha longa estada em Zurique até o término da composição das peças dos Nibelungos, ainda está disponível; Minha querida esposa já se permitiu implorar-lhe várias vezes, com o propósito de conectar mais comunicações, do que desejava o nosso gracioso cavalheiro, que lhe enviasse apenas a última das folhas que tinha em mãos: já que nunca houve resposta para isso, ela se permite repetir hoje o mesmo pedido, para poder imediatamente dedicar novamente suas energias ao seu amado serviço. -
Gebe nun der Himmel, mein erhabener Freund und huldvoller König, dass dieser bereits übermässig angeschwollene Brief Ihre Geduld nicht ermüdet und Ihr Wohlwollen nicht bedrückt haben möge! Gewiss wäre Ihnen nur ein kurzer Bericht über heiteres und unverdrossenes Schaffen meiner Seits das Erwünschteste gewesen; ich musste Ihnen dagegen leider eben erklären, dass ich Ihnen diese Freude nicht bereiten könnte, und diess eben fiel mir schwer. Unwürdig Ihrer hohen Freundschaft hätte es mich aber gedünkt, wenn ich Sie mit einem ausflüchtigen Berichte etwa gar nur täuschen wollte; das, was Sie stets so hold und gnädig gegen mich erhält, gründet sich nicht auf einen nur äusserlich prunkenden Antheil, sondern auf den innersten Quell meines Schaffens. Und dieses tiefe Bewusstsein gab mir die Besonnenheit, Ihnen unverholen die Wege zu zeigen, die mein erhabener Freund mich geleiten muss, will Er mich an das Ziel führen, welches Er mit mir gleichmässig selbst im Auge hat. -
So nehmen Sie meine innigsten Segensgrüsse! Seien Sie von mir und von der edlen Frau, die jede Rücksicht auf den Schein und die Welt freudig opferte, um mir Alles sein zu können, gepriesen und hochgelobt, und verschmähen Sie es nicht, unentwegt von uns als der Dritte in einem Bunde gehegt zu werden, dem wir mit Stolz keinen zweiten unter Menschen zur Seite stellen zu dürfen glauben. So seien Sie immerdar gesegnet und geliebt!
Ewig dankbar und treu liebend
Luzern. 1 März 1871.
Ihr Doppel-Eigen Richard Wagner.
Deus conceda agora, meu exaltado amigo e gracioso Rei, que esta carta, que já se tornou excessivamente inchada, não canse sua paciência ou oprima sua boa vontade! Você certamente desejaria apenas um breve relatório sobre meu trabalho alegre e implacável; Por outro lado, infelizmente tive que lhe explicar que não poderia lhe dar esse prazer e isso foi difícil para mim. Mas teria parecido indigno de sua grande amizade se eu quisesse enganá-lo com um relatório superficial; O que ela sempre faz de maneira tão gentil e graciosa comigo não se baseia em uma parte aparentemente ostentosa, mas na fonte mais íntima do meu trabalho. E esta consciência profunda deu-me a prudência de vos mostrar abertamente os caminhos que o meu exaltado amigo deve conduzir-me se quiser conduzir-me à meta que Ele mesmo tem em mente para mim. -
Então receba minhas mais sinceras bênçãos! Seja elogiado e muito elogiado por mim e pela nobre mulher, que de bom grado sacrificou toda consideração pelas aparências e pelo mundo para poder ser tudo para mim, e não o despreze, constantemente acarinhado por nós como o terceiro em um pacto de que acreditamos orgulhosamente que não podemos ficar em segundo lugar entre os humanos. Então seja abençoado e amado sempre!
Eternamente grato e amando fielmente
Luzerna. 1º de março de 1871.
Seu sósia, Richard Wagner.
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