Rede bei der Grundsteinlegung des provisorischen Festtheaters in Bayreuth



Meine Freunde und werthen Gönner!

Durch Sie bin ich heute auf einen Platz gestellt, wie ihn gewiss noch nie vor mir ein Künstler einnahm. Sie glauben meiner Verheissung, den Deutschen ein ihnen eigenes Theater zu gründen, und geben mir die Mittel, dieses Theater in deutlichem Entwurfe vor Ihnen aufzurichten. Hierzu soll für das Erste das provisorische Gebäude dienen, zu welchem wir heute den Grundstein legen. Wenn wir uns hier zur Stelle wiedersehen, soll Sie dieser Bau begrüssen, in dessen charakteristischer Eigenschaft Sie sofort die Geschichte des Gedankens lesen werden, der in ihm sich verkörpert. Sie werden eine mit dem dürftigsten Materiale ausgeführte äussere Umschalung antreffen, die Ihnen im glücklichsten Falle die flüchtig gezimmerten Festhallen zurückrufen wird, welche in deutschen Städten zu Zeiten für Sänger- und ähnliche genossenschaftliche Festzusammenkünfte hergerichtet, und alsbald nach den Festtagen wieder abgetragen wurden. Was von diesem Gebäude jedoch auf einen dauernden Bestand berechnet ist, soll Ihnen dagegen immer deutlicher werden, sobald Sie in sein Inneres eintreten. Auch hier wird sich Ihnen zunächst noch ein allerdürftigstes Material, eine völlige Schmucklosigkeit darbieten; Sie werden vielleicht verwundert selbst die leichten Zierrathen vermissen, mit welchen jene gewohnten Festhallen in gefälliger Weise ausgeputzt waren. Dagegen werden Sie in den Verhältnissen und den Anordnungen des Raumes und der Zuschauerplätze einen Gedanken ausgedrückt finden, durch dessen Erfassung Sie sofort in eine neue und andere Beziehung zu dem von Ihnen erwarteten Bühnenspiele versetzt werden, als diejenige es war, in welcher Sie bisher beim Besuche unserer Theater befangen waren. Soll diese Wirkung bereits rein und vollkommen sein, so wird nun der geheimnissvolle Eintritt der Musik Sie auf die Enthüllung und deutliche Vorführung von scenischen Bildern vorbereiten, welche, wie sie aus einer idealen Traumwelt vor Ihnen sich darzustellen scheinen, die ganze Wirklichkeit der sinnvollsten Täuschung einer edeln Kunst vor Ihnen kundgeben sollen. Hier darf nichts mehr in blossen Andeutungen eben nur provisorisch zu Ihnen sprechen; soweit das künstlerische Vermögen der Gegenwart reicht, soll Ihnen im scenischen, wie im mimischen Spiele das Vollendetste geboten werden. –

So mein Plan, welcher das, was ich vorhin das auf Dauer Berechnete unseres Gebäudes nannte, in die möglichst vollendete Ausführung seines auf eine erhabene Täuschung abzielenden Theiles verlegt. Muss ich das Vertrauen in mich setzen, die hiemit gemeinte künstlerische Leistung zum vollen Gelingen zu führen, so fasse ich den Muth hierzu nur aus einer Hoffnung, welche mir aus der Verzweifelung selbst erwachsen ist. Ich vertraue auf den deutschen Geist, und hoffe auf seine Offenbarung auch in denjenigen Regionen unseres Lebens, in denen er, wie im Leben unserer öffentlichen Kunst, nur in allerkümmerlichster Entstellung dahinsiechte. Ich vertraue hierfür vor Allem auf den Geist der deutschen Musik, weil ich weiss, wie willig und hell er in unseren Musikern aufleuchtet, sobald der deutsche Meister ihnen denselben wach ruft; ich vertraue auf die dramatischen Mimen und Sänger, weil ich erfuhr, dass sie wie zu einem neuen Leben verklärt werden konnten, sobald der deutsche Meister sie von dem eitlen Spiele einer verwahrlosenden Gefallkunst zu der ächten Bewährung ihres so bedeutenden Berufes zurückleitete. Ich vertraue auf unsere Künstler, und darf diess laut aussprechen an dem Tage, der eine so auserwählte Schaar derselben auf meinen blossen freundschaftlichen Anruf aus den verschiedensten Gegenden unseres Vaterlandes um mich versammelte: wenn diese, in selbstvergessener Freude an dem Kunstwerke, unseres grossen Beethoven’s Wunder-Symphonie Ihnen heute als Festgruss zutönen, dürfen wir Alle uns wohl sagen, dass auch das Werk, welches wir heute gründen wollen, kein trügerisches Luftgebäude sein wird, wenn gleich wir Künstler ihm eben nur die Wahrhaftigkeit der in ihm zu verwirklichenden Idee verbürgen können.

An wen aber wende ich mich nun, um dem idealen Werke auch seine solide Dauer in der Zeit, der Bühne ihre schützende monumentale Gehäusung zu sichern?

Man bezeichnete jüngst unsere Unternehmung öfter schon als die Errichtung des „National-Theaters in Bayreuth“. Ich bin nicht berechtigt, diese Bezeichnung als giltig anzuerkennen. Wo wäre die „Nation,“ welche dieses Theater sich errichtete? Als kürzlich in der französischen | National-Versammlung über die Staatsunterstützung der grossen Pariser Theater verhandelt wurde, glaubten die Redner für die Forterhaltung, ja Steigerung der Subventionen sich feurig verwenden zu dürfen, weil man die Pflege dieser Theater nicht nur Frankreich, sondern Europa schuldig wäre, welches von ihnen aus die Gesetze seiner Geisteskultur zu empfangen gewohnt sei. Wollen wir uns nun die Verlegenheit, die Verwirrung denken, in welche ein deutsches Parlament gerathen würde, wenn es die ungefähr gleiche Frage zu behandeln hätte? Seine Discussionen würden vielleicht zu der bequemen Abfindung führen, dass unsere Theater ja eben keiner nationalen Unterstützung bedürften, da die französische Nationalversammlung ja auch für ihre Bedürfnisse bereits sorgte. Im besten Falle würde unser Theater dort so behandelt werden, wie noch vor wenigen Jahren in unseren verschiedenen Landtagen dem deutschen Reiche es widerfahren musste, nämlich: als Chimäre.

Baute sich vor meiner Seele wohl auch der Entwurf des wahrhaften „deutschen Theaters“ auf, so musste ich doch sofort erkennen, dass ich von Innen und Aussen verlassen bleiben würde, wollte ich mit diesem Entwurfe vor die Nation treten. Doch meint Mancher wohl, was Einem nicht geglaubt werden könne, würde vielleicht Vielen geglaubt: es dürfte am Ende gelingen, eine ungeheure Aktien-Gesellschaft zusammenzubringen, welche einen Architekten beauftrüge, ein prachtvolles Theatergebäude irgendwo aufzurichten, dem man dann kühn den Namen eines „deutschen Nationaltheaters“ geben dürfte, in der Meinung, es würde darin gar bald von selbst auch eine deutsch-nationale Theaterkunst sich herausbilden. Alle Welt ist heut’ zu Tage in dem festen Glauben an einen immerwährenden, und namentlich in unserer Zeit äusserst wirksamen, sogenannten Fortschritt, ohne sich eigentlich wohl darüber klar zu sein, wohin denn fortgeschritten werde, und was es überhaupt mit diesem „Schreiten“ und diesem „Fort“ für eine Bewandtniss habe; wogegen Diejenigen, welche der Welt wirklich etwas Neues brachten, nicht darüber befragt wurden, wie sie sich zu dieser fortschreitenden Umgebung, die ihnen nur Hindernisse und Widerstände bereitete, verhielten. Der unverholenen Klagen hierüber, ja der tiefen Verzweifelung unserer allergrössten Geister, in deren Schaffen wirklich der einzige und wahre Fortschritt sich kundgab, wollen wir an diesem Festtage nicht gedenken; wohl aber dürften Sie demjenigen, dem Sie heute eine so ungemeine Auszeichnung gewähren, es gestatten, seine innige Freude darüber kundzugeben, dass der eigenthümliche Gedanke eines Einzelnen schon bei seinen Lebzeiten von so zahlreichen Freunden verstanden und förderlich erfasst werden konnte, wie Ihre Versammlung heute und hier mir Dies bezeugt.

Nur Sie, die Freunde meiner besonderen Kunst, meines eigensten Wirkens und Schaffens, hatte ich, um für meine Entwürfe mich an Theilnehmende zu wenden; nur um Ihre Mithilfe für mein Werk konnte ich Sie angehen: dieses Werk rein und unentstellt Denjenigen vorführen zu können, die meiner Kunst ihre ernstliche Geneigtheit bezeigten, trotzdem sie ihnen nur noch unrein und entstellt bisher vorgeführt werden konnte, – diess war mein Wunsch, den ich Ihnen ohne Anmassung mittheilen durfte. Und nur in diesem, fast persönlichen Verhältnisse zu Ihnen, meine Gönner und Freunde, darf ich für jetzt den Grund erkennen, auf welchen wir den Stein legen wollen, der das ganze, uns noch so kühn vorschwebende Gebäude unserer edelsten deutschen Hoffnungen tragen soll. Sei es jetzt auch bloss ein provisorisches, so wird es dieses nur in dem gleichen Sinne sein, in welchem seit Jahrhunderten alle äussere Form des deutschen Wesens eine provisorische war. Diess aber ist das Wesen des deutschen Geistes, dass er von Innen baut: der ewige Gott lebt in ihm wahrhaftig, ehe er sich auch den Tempel seiner Ehre baut. Und dieser Tempel wird dann gerade so den inneren Geist auch nach aussen kundgeben, wie er in seiner reichsten Eigenthümlichkeit sich selbst angehört. So will ich diesen Stein als den Zauberstein bezeichnen, dessen Kraft die verschlossenen Geheimnisse jenes Geistes Ihnen lösen soll. Er trage jetzt nur die sinnvolle Zurüstung, deren Hilfe wir zu jener Täuschung bedürfen, durch welche Sie in den wahrhaftigsten Spiegel des Lebens blicken sollen. Doch schon jetzt ist er stark und recht gefügt, um dereinst den stolzesten Bau zu tragen, sobald es das deutsche Volk verlangt, zu eigener Ehre mit Ihnen in seinen Besitz zu treten. Und so sei er geweiht von Ihrer Liebe, von Ihren Segenswünschen, von dem tiefen Danke, den ich Ihnen trage, Ihnen Allen, die mir wünschten, gönnten, gaben und halfen! – Er sei geweiht von dem Geiste, der es Ihnen eingab, meinem Anrufe zu folgen; der Sie mit dem Muthe erfüllte, jeder Verhöhnung zum Trotz, mir ganz zu vertrauen; der aus mir zu Ihnen sprechen konnte, weil er in Ihrem Herzen sich wiederzuerkennen hoffen durfte: von dem deutschen Geiste, der über die Jahrhunderte hinweg Ihnen seinen jugendlichen Morgengruss zujauchzt! –

Meus amigos e estimados mecenas!

Graças a vocês, hoje me encontro numa posição que nenhum artista antes de mim jamais ocupou. Vocês acreditam na minha promessa de construir um teatro próprio para os alemães e me fornecem os meios para erguer esse teatro diante de vocês, com um projeto claro. Para esse fim, a construção temporária cuja pedra fundamental estamos lançando hoje servirá como um primeiro passo. Quando nos encontrarmos aqui novamente, esta estrutura os receberá, e em suas características vocês imediatamente discernirão a história da ideia que ela incorpora. Encontrarão uma estrutura externa construída com os materiais mais básicos, que, na melhor das hipóteses, evocará os salões de festas improvisados ​​que outrora eram erguidos nas cidades alemãs para cantores e encontros comunitários semelhantes, e prontamente desmontados após as festividades. Contudo, os aspectos desta construção que se destinam à permanência ficarão cada vez mais claros para vocês assim que entrarem em seu interior. Aqui também, inicialmente, vocês encontrarão os materiais mais escassos, uma completa ausência de ornamentação; Você poderá até se surpreender ao sentir falta dos delicados adornos com que aqueles salões de festivais tão agradavelmente decorados eram tão comuns. Por outro lado, nas proporções e na disposição do espaço e dos assentos, você encontrará uma ideia expressa, cuja compreensão o colocará imediatamente em uma relação nova e diferente com a apresentação teatral que espera, distinta daquela em que esteve imerso ao visitar nossos teatros anteriormente. Para que esse efeito seja puro e completo, a misteriosa entrada da música o preparará para a revelação e a apresentação clara de imagens cênicas que, à medida que se desdobram diante de você a partir de um mundo onírico ideal, visam revelar toda a realidade da ilusão mais significativa de uma arte nobre. Aqui, nada lhe será apresentado apenas provisoriamente em vagas alusões; dentro dos limites dos recursos artísticos aqui disponíveis, será oferecida a você a mais perfeita performance, tanto na atuação teatral quanto na mimética. –

Este é o meu plano, que transforma o que antes eu chamava de aspecto calculado a longo prazo da nossa construção na execução mais perfeita possível da sua parte destinada a uma ilusão sublime. Se devo depositar a minha confiança em mim mesmo para levar a realização artística que almejo a este projeto ao sucesso pleno, encontro a coragem para fazê-lo apenas numa esperança que brotou do próprio desespero. Confio no espírito alemão e espero a sua manifestação mesmo naquelas áreas das nossas vidas onde, como na vida da nossa arte pública, ele definha apenas na mais lamentável distorção. Acima de tudo, confio no espírito da música alemã, porque sei como ele resplandece com facilidade e brilho nos nossos músicos assim que o mestre alemão o desperta neles. Tenho fé nos atores e cantores porque aprendi que eles podem ser transfigurados para uma nova vida assim que o mestre alemão os reconduz da vã encenação de uma arte negligenciada e superficial para o verdadeiro teste da sua tão importante profissão. Tenho fé em nossos artistas, e posso proclamar isso em voz alta no dia em que, a um simples apelo meu, reuniram um seleto grupo deles, vindos das mais diversas regiões de nossa pátria: quando eles, em êxtase desapegado da obra de arte, tocarem a maravilhosa sinfonia de Beethoven para vocês hoje como uma saudação festiva, poderemos todos, com certeza, dizer a nós mesmos que a obra que desejamos criar hoje também não será uma mera construção vazia, embora nós, artistas, só possamos garantir a veracidade da ideia que nela se concretizará.

Tenho fé em nossos artistas, e permitam-me proclamar isso em voz alta neste dia em que um seleto grupo deles se reuniu ao meu redor, vindos das mais diversas regiões de nossa pátria: quando eles, em alegria desapegada do trabalho, tocarem para vocês hoje a maravilhosa sinfonia de Beethoven como uma saudação festiva, poderemos todos dizer a nós mesmos que a obra que desejamos estabelecer hoje também não será uma mera construção de ar, mesmo que nós, artistas, possamos garantir apenas a veracidade da ideia que nela se realizará.

... Mas a quem me dirijo agora para assegurar a esta obra ideal seu legado duradouro, ao palco sua proteção monumental?

Nosso empreendimento tem sido recentemente referido com mais frequência como a criação do "Teatro Nacional de Bayreuth". Não tenho o direito de aceitar essa designação como válida. Onde está a "nação" que ergueu este teatro? Quando a Assembleia Nacional Francesa debateu recentemente o apoio estatal aos principais teatros parisienses, os oradores acreditavam ter o direito de defender apaixonadamente a manutenção, e até mesmo o aumento, dos subsídios, argumentando que a conservação desses teatros era devida não apenas à França, mas à Europa, que está acostumada a receber deles os alicerces de sua cultura intelectual. Agora, imaginemos o constrangimento, a confusão, em que um parlamento alemão mergulharia se tivesse que abordar uma questão semelhante.
Suas discussões talvez levassem à conveniente conclusão de que nossos teatros não precisavam, na verdade, de apoio nacional, já que a Assembleia Nacional Francesa já supria suas necessidades. Na melhor das hipóteses, nossos teatros seriam tratados lá da mesma forma que o Reich Alemão fora tratado em nossos diversos parlamentos estaduais poucos anos antes: como uma quimera.

Embora a visão de um teatro verdadeiramente "alemão" tenha de fato se formado em minha mente, percebi imediatamente que seria abandonado, tanto interna quanto externamente, se apresentasse essa visão à nação. Mas alguns, ao que parece, acreditam que o que não pode ser acreditado por uma pessoa pode ser acreditado por muitos: que talvez seja possível, em última análise, reunir uma enorme corporação que encomendaria a um arquiteto a construção de um magnífico edifício teatral em algum lugar, que então poderia ser ousadamente chamado de "Teatro Nacional Alemão", na expectativa de que uma arte teatral nacional alemã se desenvolvesse ali por si só. Hoje, o mundo inteiro acredita firmemente em um progresso perpétuo, e especialmente em nossa época extremamente eficaz, sem ter clareza sobre para onde esse progresso nos leva, ou o que esse "movimento" e esse "progresso" realmente significam. Enquanto isso, aqueles que verdadeiramente trouxeram algo novo ao mundo não foram questionados sobre como se relacionavam com esse ambiente progressista, que lhes apresentou apenas obstáculos e resistência. Não nos deteremos, neste dia festivo, nas queixas abertas a respeito disso, aliás, no profundo desespero de nossas maiores mentes, em cujo trabalho se manifestou o único progresso verdadeiro. Contudo, permitam que aquele a quem vocês hoje concedem tão especial honra expresse sua sincera alegria por sua ideia singular ter sido compreendida e acolhida por tantos amigos durante sua vida, como me testemunha a assembleia aqui presente.

... Somente a vocês, amigos da minha arte particular, da minha obra e criação mais pessoais, eu pude recorrer em busca de apoio para meus projetos; Somente para obter sua ajuda em meu trabalho pude me dirigir a você: para poder apresentar esta obra, pura e sem distorções, àqueles que demonstraram sincero interesse em minha arte, mesmo que antes ela lhes tivesse sido apresentada apenas de forma impura e distorcida – este era o meu desejo, que posso comunicar a você sem presunção. E somente nesta relação quase pessoal com vocês, meus patronos e amigos, posso, por ora, reconhecer o alicerce sobre o qual desejamos lançar a pedra fundamental que sustentará todo o edifício de nossas mais nobres esperanças alemãs, que ainda vislumbramos com tanta ousadia. Mesmo que seja agora apenas provisória, será apenas no mesmo sentido em que, durante séculos, todas as formas exteriores do caráter alemão o foram. Mas esta é a essência do espírito alemão: construir a partir de dentro. O Deus eterno habita verdadeiramente dentro dele, mesmo antes de construir o templo de sua própria glória. E este templo revelará então o espírito interior ao mundo exterior precisamente como ele lhe pertence em sua mais rica singularidade. Assim, desejo chamar esta pedra de pedra mágica, cujo poder vos revelará os segredos ocultos desse espírito. Que ela agora contenha apenas a preparação sensata cuja ajuda necessitamos para a ilusão através da qual contemplareis o espelho mais verdadeiro da vida. Contudo, mesmo agora, ela é forte e bem formada para um dia sustentar o edifício mais imponente, assim que o povo alemão exigir entrar em sua posse convosco para a sua própria glória. E que assim seja consagrada pelo vosso amor, pelas vossas bênçãos, pela profunda gratidão que vos nutri, a todos vós que me desejaram, me concederam, me deram e me ajudaram! – Que ela seja consagrada pelo espírito que vos inspirou a atender ao meu chamado; que vos encheu de coragem, apesar de toda a zombaria, para confiar plenamente em mim; que pôde falar convosco através de mim porque esperava reconhecer-se em vosso coração: pelo espírito alemão que, ao longo dos séculos, vos alegrou com a sua saudação matinal juvenil!

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