Postagens

Trabalho apresentado ao ANDA

 Foi bem interessante apresentar o trabalho sobre Wagner no Encontro de Pesquisados em dança . o trabalho  Wagner e a dança como protoestética:  da recepção da Antiguidade Clássica à ideia da orquestra-coro Wagner não é relacionado imediatamente com a dança. Mas sua recusa do modelo composicional da Grand Ópera o leva a refletir sobre a dança. Ele reafirma conceptualmente a preponderância da dança em seus escritos de Zurique, mas em sua prática em torno do projeto do Anel ele retira esperadas seções autônomas de corpos de baile do espetáculo. a orquestra é vista como uma produção de sons e movimentos, tomando o lugar do coro, que era o modelo de Wagner para sua revolução. E essa orquestra que dança sonoramente é invisibilizada. Muitas questões. Como o tipo de música, seu fluxo, melodia infinita, e a crítica de Nietzsche sobre os ritmos de Wagner.

Carta ao rei Luís II 4. DEZEMBER 1871

Mein allergnädigster Gönner und Beschützer! So eben ward eine Reinschrift von der Komposition des zweiten Aktes der Götterdämmerung fertig, die ich mich nun beeile zu Ihren Füssen niederzulegen. Es war mir schmerzlich, am hohen Festtage des vergangenen August’s damit noch im Rückstand zu sein. Erst der grössesten Konzentration meiner etwas angegriffenen Kräfte ward es möglich, in diesen letzten Tagen die Musik dieses ungemein aufregungsvollen Aktes zu beendigen. Schon begann ich selbst auch die Reinschrift für meinen erhabenen Herren davon zu verfertigen, als ich aus Rücksicht auf meine Gesundheit davon ablassen, und mir einen Musiker aus Zürich hierfür kommen lassen musste. Mögen Sie huldvollst Nachsicht hierfür üben; die Reinschrift der vollständigen Partitur für Sie wird mit der Zeit meine liebste Beschäftigung mit dem ganzen grossen Werke sein. Ich füge der bescheidenen Sendung, welche ich auf Ihre nie ermüdende Güte und Nachsicht hin wage, auch ein eigens fu...

Carta a Eduard Hanslick (1825–1905) 1847

Dresden, den 1. Januar 1847      Nehmen Sie, bester Herr Hanslik [sic!], meinen aufrichtigsten Dank für Ihre Zusendung, die heute früh am Neujahrstag bei mir eintraf. Die mir so höchst günstige Intention Ihrer so umfangreichen Besprechung meines „Tannhäusers“ ist mir besonders aus der Rücksicht erfreulich, dass sie mich über den Eindruck nicht zweifeln lässt, den meine Arbeit auf Sie machte. Ein Urteil über Ihr Urteil, wie Sie es so bescheiden von mir wünschten, kann ich Ihnen natürlich nicht geben, denn welches Urteil müsste befangener sein als dies? Wollen Sie die Wirkung erfahren, die ich bei Durchlesung Ihres Aufsatzes empfing, so muss ich der Wahrheit zulieb gestehen, dass diese eine sehr beängstigende war. Mag ich Lob oder Tadel über mich lesen, mir ist es immer, als ob einer in meine Eingeweide griffe, um sie zu untersuchen; ich kann mich in diesem Punkte einer jungfräulichen Scham noch nicht erwehren, in der ich meinen Leib für meine Seele halte: Eine Aufführung m...

Cartas rei Luis II 23./24. Februar 1869”

Allgeliebtester holder Herr und Freund! Heute Vormittag legte ich zum letzten Male die Hand an den zweiten Akt des Siegfried: Auch dieser ist nun bereit, in Ihre königliche Freundeshand überzugehen, und fast kann ich kaum dem Gelübde widerstehen, Ihnen sofort einen Einblick in die nun gänzlich vollendeten Teile meines Werkes zu geben. Doch hätte dies keinen Sinn; denn Sie haben das Recht, das Ganze von mir zu fordern: Und – so Gott hilft! – werde ich an Ihrem hohen Tage dieses Jahres mit Ehren bestehen können. Es ist eben doch eine große und namentlich auch mühsame Arbeit. Warum so wenig ganz Vollendetes in der Welt zustande gekommen ist, erklärt sich zum Teil gewiss auch daraus, dass ein wahres Genie sich nicht nur in der umfassenden Schnelligkeit der Konzeption eines großen Planes, sondern namentlich auch in der – gewiss! – leidenschaftlichen, ja peinlichen Ausdauer bewährt, welche die volle Verwirklichung seines Planes erfordert.  Hier ist “mit flüchtigen Andeutungen nichts geta...

Autobiographische Skizze (1842)

 Há uma tradução pro português AUTOBIOGRAPHISCHE SKIZZE (ESBOÇO AUTOBIOGRÁFICO) ATÉ 1842 Sidnei de Oliveira, Lenara Abreu de Mattos Revista Lumen. v. 5, n. 10 (2020) Link: http://www.periodicos.unifai.edu.br/index.php/lumen/article/view/172 Ich heiße  Wilhelm Richard Wagner  und bin den 22. Mai 1813 in Leipzig geboren. Mein Vater war Polizeiaktuarius und starb ein halbes Jahr nach meiner Geburt. Mein Stiefvater, Ludwig Geyer, war Schauspieler und Maler; er hat auch einige Lustspiele geschrieben, worunter das Eine: »Der bethlehemitische Kindermord« Glück machte; mit ihm zog meine Familie nach Dresden. Er wollte, ich sollte Maler werden; ich war aber sehr ungeschickt im Zeichnen. Auch mein Stiefvater starb zeitig, – ich war erst sieben Jahr. Kurz vor seinem Tode hatte ich: »Üb' immer Treu und Redlichkeit« und den damals ganz neuen »Jungfernkranz« auf dem Klavier spielen gelernt: einen Tag vor seinem Tode mußte ich ihm Beides im Nebenzimmer vorspielen; ich hörte ihn da ...